Schock-Prognose von Goldman Sachs für Gold! Wie hoch wird der Preis 2025 sein?
Goldman Sachs prognostiziert, dass der Goldpreis bis Ende 2025 auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigen könnte. Die Bank stützt diese Vorhersage auf die Goldkäufe der Zentralbanken und das wachsende Interesse an Investitionen in sichere Häfen.
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Die weltweit bekannte Bank Goldman Sachs hat ihre Prognose zur Entwicklung der Goldpreise im Jahr 2025 veröffentlicht.
Die Bank gab an, dass der Goldpreis bis Ende 2025 um weitere 8 Prozent auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigen werde.
Als Gründe für diese Prognose nannte die Bank die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken, Zinssenkungen der Fed sowie das fortbestehende Interesse an Investitionen in sichere Häfen.
In diesem Jahr ist der Goldpreis um mehr als 30 Prozent gestiegen und hat mit 2.790 US-Dollar Rekordniveaus erreicht.
Die Prognose von Goldman Sachs stützt sich auf drei Hauptgründe:
1- Nachfrage der Zentralbanken: Goldman geht davon aus, dass die hohe Goldnachfrage der Zentralbanken anhalten wird, sich jedoch im kommenden Jahr etwas verlangsamen dürfte. Nach den gegen Russland verhängten Sanktionen haben einige Länder begonnen, ihre Reserven zu diversifizieren und unabhängig vom US-Dollar Gold zu kaufen.
Analysten zufolge werden die Käufe der Zentralbanken bis Ende 2025 auf ein Niveau von 30 Tonnen pro Monat sinken, was jedoch immer noch über dem Durchschnitt von 17 Tonnen aus der Zeit vor 2022 liegt.
2- Sinkende Zinssätze in den USA: Sinkende US-Zinssätze werden die Investitionen in goldgedeckte ETFs im Westen erhöhen. Goldman Sachs erwartet, dass die US-Notenbank (Fed) den Leitzins bis Mitte 2025 auf eine Spanne von 3,25 bis 3,5 Prozent senken wird.
Da Gold keine Zinserträge abwirft, erhöht eine Niedrigzinspolitik die Wettbewerbsfähigkeit dieses Metalls. Hohe Zinssätze machen andere zinsbasierte Vermögenswerte attraktiver.
3- Investitionen in sichere Häfen: Auch die Investitionen in Gold als sicheren Hafen werden weiter zunehmen. Die Bank weist darauf hin, dass spekulative Positionen in Gold aufgrund geopolitischer Bedenken und Inflationssorgen hohe Niveaus erreicht haben.
Mit der Abnahme der Unsicherheit nach den Wahlen wird eine Normalisierung dieser Positionen erwartet, doch langfristig werden Faktoren wie Handelsstreitigkeiten, Bedrohungen der Unabhängigkeit der Fed, Sorgen um die US-Staatsverschuldung und künftige Rezessionsrisiken Gold weiterhin als attraktives Absicherungsinstrument stützen.