Schockierende Behauptung zur Dubai-Schokolade: Wurde sie mit giftigen Pistazien hergestellt, die Italien zurückgeschickt hat?
Der Preis und die Herstellungsweise der sogenannten Dubai-Schokolade, die mittlerweile in fast allen Lebensmittelgeschäften zu finden ist, sorgen für Diskussionen. Zuletzt warf der gesunkene Preis für Pistazien in Supermärkten die Frage auf, ob es sich dabei um Produkte handelt, die aufgrund von Aflatoxin-Belastungen aus Italien zurückgeschickt wurden. Viele Verbraucher fragen sich nun, ob die günstig angebotene Schokolade mit diesen belasteten Pistazien hergestellt wurde.
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Kurz nachdem die Dubai-Schokolade Anfang Oktober in den sozialen Medien zum Thema wurde, tauchte sie in fast allen Geschäften und Konditoreien auf, die Schokolade verkaufen. Nun wurde eine bemerkenswerte Behauptung über die darin enthaltenen Pistazien laut.
Dies wirft die Frage auf: Enthalten die Pistazien, die in der auch in Supermarktketten verkauften Dubai-Schokolade verwendet werden, Aflatoxin?
Zuletzt wuchs die Sorge, dass Pistazien, die aus Italien zurückgeschickt wurden, weil sie sieben- bis neunmal mehr Aflatoxin als zulässig enthielten, auf den Binnenmarkt gelangt sein könnten.
Aflatoxin, das in verschimmelten Lebensmitteln und insbesondere in Nüssen vorkommt, stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar, insbesondere für die Leber.
In letzter Zeit war zudem ein Preisverfall beim Kilopreis für Pistazien in Supermärkten zu beobachten.
Viele Bürger äußern nun die Sorge, ob die in der Dubai-Schokolade verwendeten Pistazien betroffen sein könnten.
Einige Nutzerkommentare in den sozialen Medien lauten wie folgt:
"Sie verkaufen den Leuten das Zeug als Dubai-Schokolade."
"Jeder, der will, produziert Dubai-Schokolade; es ist unklar, was drin ist, und es gibt null Kontrollen."
"In meinem schönen Land wird nichts weggeworfen. Besonders nicht das, was vom Export zurückkommt."
WAS IST AFLATOXIN?
In Lebensmitteln, Getreide, Futtermitteln und allen Arten von Trockenlebensmitteln vermehren sich Pilzarten bei erhöhter Feuchtigkeit und Temperatur rasch und produzieren ein schädliches Toxin (Schimmelpilzgift), das als Mykotoxin bezeichnet wird.
Die wichtigsten davon sind die durch die Schimmelpilze Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildeten „Aflatoxine“. Aflatoxine sind starke Gifte und krebserregende Substanzen. Das giftigste davon ist Aflatoxin B1, das sowohl Krebs verursachen als auch die genetische Struktur verändern kann.
Eine Aflatoxin-Kontamination kann während des Wachstums auf dem Feld, bei der Ernte, der Lagerung oder der Verarbeitung zum Endprodukt auftreten. Aflatoxine finden sich insbesondere in Schalenfrüchten wie Pistazien, Erdnüssen, Mandeln und Haselnüssen, in Trockenfrüchten wie getrockneten Feigen, in Getreide wie Weizen, Gerste und Reis, in Mais sowie in Gewürzen wie Chilipulver.
Es kann auch in der Milch von Tieren vorkommen, die mit aflatoxinhaltigem Futter gefüttert wurden, sowie in den daraus hergestellten Produkten. Aflatoxin kann durch keine Verarbeitung aus Lebensmitteln entfernt werden.
Aflatoxine wirken bei Aufnahme hoher Dosen giftig. Zum Schutz der Verbraucher werden bei Importen, Exporten und routinemäßigen Kontrollen Proben entnommen und in den Laboren des Ministeriums analysiert. Lebensmittel und Futtermittel, die gesundheitsschädliche Mengen an Aflatoxin enthalten, werden nicht für den Verzehr freigegeben.
Die idealen Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzen sind feuchte und warme Umgebungen. Daher sollten Lebensmittel mit Aflatoxin-Risiko in trockenen und kühlen Umgebungen in geeigneten Verpackungen gelagert werden.