Sie hatte einen Brief an das Gericht geschrieben: Seçil Erzan erneut vor Gericht
Die ehemalige Bankerin Seçil Erzan steht heute zum sechsten Mal wegen des Vorwurfs des Betrugs in Höhe von 27 Millionen Dollar vor Gericht. Erzan wird beschuldigt, Kläger mit dem Versprechen hoher Renditen in einen fiktiven Fonds gelockt zu haben, und ihr drohen bis zu 358 Jahre Haft.
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Die ehemalige Bankerin Seçil Erzan, die beschuldigt wird, 20 Personen, darunter bekannte Fußballspieler, betrogen zu haben, steht heute zum sechsten Mal vor Gericht.
Erzan drohen wegen des Vorwurfs des Betrugs in Höhe von 27 Millionen Dollar bis zu 358 Jahre Haft.
Es wird behauptet, dass die Schlüsselfigur des im Justizpalast von Istanbul verhandelten Falls, Seçil Erzan, die Kläger mit dem Versprechen hoher Renditen dazu überredet habe, Geld in einen fiktiven Fonds zu investieren, und dass sie den Betrug mit gefälschten Dokumenten begangen habe.
Neben Erzan wird für die Angeklagten Ali Yörük, Kerem Can, Hüseyin Eligül, Nazlı Can, Atilla Yörük und Asiye Öztürk eine Haftstrafe zwischen 3 und 98 Jahren gefordert, während für Rüya Sağır eine Haftstrafe von 3 bis 10 Jahren beantragt wird.
27-SEITIGER BRIEF VON ERZAN AN DAS GERICHT
Vor der Anhörung schickte Erzan einen 27-seitigen Brief an den vorsitzenden Richter, in dem sie die Kläger beschuldigte.
Erzan behauptete, dass die Kläger sich an sie gewandt hätten, um ihr Geld zu vermehren, und beschuldigte einige prominente Namen des Wuchers.
WAS IST BISHER IM PROZESS PASSIERT?
Der Anklageschrift zufolge sammelte Seçil Erzan während ihrer Zeit als Filialleiterin einer Bank in Levent Gelder von Klägern ein, indem sie Vertrauensverhältnisse aufbaute und hohe Renditen versprach.
Es wird angegeben, dass Erzan, die den Betrug mit Dokumenten begangen haben soll, die mit Bankstempeln und gefälschten Unterschriften versehen waren, insgesamt 27 Millionen Dollar von Fußballspielern, Geschäftsleuten und Personen aus verschiedenen Berufsgruppen erhalten habe.
Unter den Klägern befinden sich bekannte Namen aus der Sportwelt wie Arda Turan, Emre Belözoğlu und Fatih Terim. Untersuchungen der Bank ergaben, dass ein solcher Fonds in Wirklichkeit nicht existierte.