Suche nach Studentin Rojin am 4. Tag fortgesetzt
Die Suche nach der am 27. September in Van verschwundenen Studentin Rojin Kabaiş wird am 4. Tag fortgesetzt. Bei den auf den Van-See und dessen Umgebung konzentrierten Suchmaßnahmen kommt ein Radar-Gerät zur Oberflächensuche zum Einsatz.
12punto
Die Suche nach der 21-jährigen Universitätsstudentin Rojin Kabaiş, die am Abend des 27. September in Van verschwand, wird auch am vierten Tag fortgesetzt.
Bei den Suchaktionen im und um den Van-See kommt auch ein Oberflächenradar der Gendarmerie zum Einsatz.
Rojin Kabaiş, eine Studentin im ersten Semester des Fachbereichs Kinderentwicklung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Van Yüzüncü Yıl Universität (YYÜ), verließ nach dem Abendessen im Wohnheim, in dem sie untergebracht war, das Gebäude.
Da Kabaiş jedoch nicht zurückkehrte und ihre Freunde sie auch telefonisch nicht erreichen konnten, meldeten sie den Vorfall am 28. September um 12.00 Uhr der Polizei.
Bei den polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass Rojin Kabaiş ihren Freunden am 27. September gegen 18.30 Uhr mitgeteilt hatte, dass sie zum Ufer des Van-Sees gehen wolle, um Kieselsteine zu sammeln, dieser Vorschlag jedoch abgelehnt wurde.
Bei Suchaktionen von Freunden am Ufer des Vansees am 28. September wurden das Mobiltelefon, Kopfhörer, Kekse und Wasser von Kabaiş gefunden. Die gefundenen Gegenstände wurden zur Untersuchung an die Polizei übergeben.
Es wurde bekannt, dass Rojin ihrer Mutter, mit der sie vor ihrem Verschwinden telefonierte, sagte, sie werde zum Supermarkt gehen, um Wasser und einen Kuchen zu kaufen.
Daraufhin wurden Suchmaßnahmen durch die Polizei, die Gendarmerie, die Küstenwache, die Katastrophenschutzbehörde AFAD sowie die Feuerwehr der Stadtverwaltung Van eingeleitet, die derzeit noch andauern.
Während Bereitschaftspolizei und berittene Polizeieinheiten das Ufer des Vansees absuchen, führen Gendarmerie, Polizei, AFAD und Feuerwehr mit Booten und Schiffen Suchaktionen auf dem See durch.
Bei den Sucharbeiten kommt auch ein Oberflächenradar der Gendarmerie zum Einsatz.