Todesopfer bei Standseilbahn-Unglück auf 15 gestiegen: Dreitägige Staatstrauer in Portugal
Die Zahl der Todesopfer bei dem Unfall der touristischen Gloria-Standseilbahn in Portugal ist auf 15 gestiegen.
İHA
Bei dem Unfall der touristischen Gloria-Standseilbahn in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist die Zahl der Todesopfer gestiegen.
Die Behörden teilten mit, dass die Zahl der Todesopfer auf 15 gestiegen sei und aktualisierten die Zahl der Verletzten auf 18 Personen, darunter ein Kind.
Die Behörden erklärten, dass die Ursache des Unfalls noch unbekannt sei und dass sich fünf der Verletzten in einem kritischen Zustand befänden. Zudem wurde mitgeteilt, dass sich unter den Todesopfern auch ausländische Staatsangehörige befinden.
Augenzeugen berichteten, dass die Standseilbahn außer Kontrolle geraten sei und die Bremsen versagt hätten, woraufhin die Bahn aus den Schienen sprang und gegen ein Gebäude prallte.
Der Bürgermeister von Lissabon, Carlos Moedas, erklärte: "Es ist ein tragischer Tag für unsere Stadt. Lissabon trauert, dies ist ein tragisches, ein sehr tragisches Ereignis."
Die Gloria-Standseilbahn, die seit Oktober 1885 in Betrieb ist, befördert jedes Jahr etwa drei Millionen Passagiere vom Restauradores-Platz in das für sein Nachtleben bekannte Viertel Bairro Alto.
DREITÄGIGE TRAUERZEIT AUSGERUFEN
Nach dem Unfall der touristischen Gloria-Standseilbahn in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon wurde in der Stadt eine Trauerzeit ausgerufen.
Lissabons Bürgermeister Carlos Moedas gab bekannt, dass er nach dem Unfall eine dreitägige Trauerzeit in der Stadt ausgerufen habe: "Ich habe eine dreitägige Trauerzeit für die Opfer des tragischen Unfalls der Gloria-Standseilbahn angeordnet. Den Familien und Freunden der Verstorbenen spreche ich mein tiefstes Beileid aus. Lissabon trauert."