Kam der TUSAŞ-Anschlag mit Ansage? Angriff war monatelang geplant!

Neue Details zum kürzlich in Ankara verübten TUSAŞ-Anschlag kommen ans Licht. Es stellt sich heraus, dass der Terroranschlag mit Ansage geschah.

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Kam der TUSAŞ-Anschlag mit Ansage? Angriff war monatelang geplant!

Nach dem Aufruf von MHP-Chef Devlet Bahçeli am Rednerpult des Parlaments bezüglich Öcalan hatte sich bei TUSAŞ in Ankara ein Terrorakt ereignet. Nach diesem Terrorakt begannen neue Details ans Licht zu kommen.

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Den Informationen von Tolga Şardan von T24 zufolge wurde vor einiger Zeit in der Region Şırnak ein Mitglied der bewaffneten PKK-Einheit, die als „Spezialkräfte“ bekannt ist, gefasst.

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Bei der Untersuchung der bei dem besagten PKK-Mitglied sichergestellten digitalen Materialien wurden Informationen über TUSAŞ gefunden.

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Wie es scheint, entsandte die Generaldirektion für Sicherheit (EGM) nach dieser Entdeckung ein Spezialteam, um die Anlage zu inspizieren, woraufhin das oben beschriebene Bild zum Vorschein kam.

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Zudem wurde festgestellt, dass das Sicherheitspersonal, das bei dem Anschlag ums Leben kam, den beiden Terroristen nur mit der Dienstpistole am Gürtel entgegentreten konnte, da die für den Objektschutz erforderlichen Langwaffen nicht bei den Mitarbeitern waren.

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Dabei wurde betont, dass Langwaffen nicht in Schränken, sondern in den Händen des Sicherheitspersonals hätten sein müssen.

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Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Schutzaufgabe an einem Sicherheitspunkt etwa 1,5 Kilometer von der Anlage entfernt von der Gendarmerie auf den privaten Sicherheitsdienst von TUSAŞ übertragen wurde.

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Die Antwort auf die Frage, warum dieser Sicherheitspunkt trotz der „Unzulänglichkeit in der Praxis“ des privaten Sicherheitspersonals bei TUSAŞ von der Gendarmerie auf den privaten Sicherheitsdienst übertragen wurde, macht die Versäumnisse in diesem Prozess noch deutlicher.

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Der Terroranschlag auf TUSAŞ und die Kette der Versäumnisse haben ein weiteres Problem ans Licht gebracht.

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So liegt die Verantwortung für das Land im Rahmen des geltenden Provinzverwaltungsgesetzes bei zwei Hauptsicherheitskräften: Polizei und Gendarmerie.

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Tolga Şardan erklärte, dass beide Institutionen für Vorfälle in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen verantwortlich sind. Wenn sie jedoch in den Zuständigkeitsbereich der jeweils anderen eindringen, entstehen administrative Probleme und Schwachstellen.

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Aufgrund der Lage des Geländes befindet sich TUSAŞ im Zuständigkeitsbereich der Gendarmerie, was bei gerichtlichen oder administrativen Maßnahmen der Polizeieinheiten in der Anlage zu Problemen führt.

Es wurde berichtet, dass die Erkenntnis, dass TUSAŞ ein Ziel war – gewonnen aus der Untersuchung der beim PKK-Mitglied sichergestellten Materialien – und die anschließende Inspektion der Anlage durch die Abteilung für Sonderinspektionen der EGM bei der Gendarmerie für großen Unmut sorgte.

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Darüber hinaus suchten Experten der Abteilung für Terrorismusbekämpfung der Generaldirektion für Sicherheit nach Erhalt der Geheimdienstinformationen TUSAŞ auf, um sich mit der Geschäftsführung zu beraten und Schulungen durchzuführen.

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Aus diesem Grund wurde mit der am 22. Oktober, einen Tag vor dem Anschlag, im Amtsblatt veröffentlichten Änderung der Verordnung über die Anwendung privater Sicherheitsdienste verhindert, dass EGM-Inspektoren Inspektionen in Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich der Gendarmerie durchführen.

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Die Inspektionsbefugnis wurde im Gendarmeriebereich dem Generalkommando der Gendarmerie übertragen.

Diese Kompetenzübertragung reichte jedoch nicht aus, und am nächsten Tag ereignete sich der von der PKK bereits zuvor geplante Anschlag.

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Ob das Innenministerium, das nach dem früheren Terroranschlag auf die Generaldirektion für Sicherheit in Ankara eine Voruntersuchung eingeleitet hatte, im Zusammenhang mit dem TUSAŞ-Anschlag Inspektoren beauftragt hat, wurde der Öffentlichkeit bisher nicht mitgeteilt.