Während Fälschungen und Verfälschungen in der Debatte sind: AKP senkt Zölle für Pferde-, Esel- und Schweinefleisch – 500 Tonnen im Anmarsch!
Im Rahmen des Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen dem Sudan und der Türkei wird für 500 Tonnen Pferde-, Esel- und Schweinefleisch, die aus dem Sudan importiert werden sollen, ein Zollnachlass von 100 Prozent gewährt. Der Gesetzesentwurf, der dem Präsidenten direkte Befugnisse einräumt, wurde im Auswärtigen Ausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) angenommen. Dem Abkommen zufolge werden die Zölle für zahlreiche landwirtschaftliche und tierische Produkte aus dem Sudan abgeschafft.
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Zu den Produkten, für die im Abkommen Zollsenkungen vorgesehen sind, gehören nicht nur Pferde-, Esel- und Schweinefleisch. Auch exotische Tiere wie Affen, Meerschweinchen, Wasserschildkröten und Wale sowie Fischarten wie Wolfsbarsch, Dorade, Thunfisch und Kabeljau fallen unter diese Regelung. Darüber hinaus können alkoholische Getränke wie Cognac, Rakı und Tequila, landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Obst und Gemüse, Reis, Weizen und Gerste, lebende Klein- und Großtiere sowie Milchprodukte wie Käse und Butter im Rahmen des Abkommens zollfrei importiert werden.
BUĞRA GÖKCE HAT ES ANGEKÜNDIGT
Während die Kritik an dem Abkommen wächst, erklärte der IPA-Vorsitzende Buğra Gökçe in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X, dass die landwirtschaftliche Unterstützung in der Türkei unzureichend sei und die Landwirte unter den Kosten erdrückt würden. Gökçe betonte, dass das Abkommen die türkischen Landwirte in eine schwierige Lage bringen werde und dass während die sudanesischen Landwirte gewinnen würden, die Erzeuger in der Türkei verlieren würden.
'WIR HOFFEN, DASS DIE TBMM ES ABLEHNT'
Gökçe äußerte sich in ihrem Beitrag wie folgt:
"Während die landwirtschaftliche Unterstützung in der Türkei unzureichend ist, unsere Landwirte Schwierigkeiten bei der Produktion haben und unter den Kosten erdrückt werden, während die Kommunalverwaltungen mit vollem Einsatz daran arbeiten, unsere Landwirte zu unterstützen, betrachte ich dieses Abkommen, das unsere landwirtschaftliche Produktion tiefgreifend beeinflussen wird, mit Erstaunen und Verwunderung. Wir hoffen, dass die Große Nationalversammlung der Türkei diesen Vorschlag ablehnt und Maßnahmen umgesetzt werden, die unsere eigenen Landwirte und Erzeuger unterstützen."
Zu den Produkten, für die im Abkommen Zollsenkungen vorgesehen sind, gehören nicht nur Pferde-, Esel- und Schweinefleisch. Auch exotische Tiere wie Affen, Meerschweinchen, Wasserschildkröten und Wale sowie Fischarten wie Wolfsbarsch, Dorade, Thunfisch und Kabeljau fallen unter diese Regelung. Darüber hinaus können alkoholische Getränke wie Cognac, Rakı und Tequila, landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Obst und Gemüse, Reis, Weizen und Gerste, lebende Klein- und Großtiere sowie Milchprodukte wie Käse und Butter im Rahmen des Abkommens zollfrei importiert werden.
AUSWIRKUNGEN DER VEREINBARUNG
Gökce und zahlreiche Experten weisen auf die negativen Auswirkungen der Importe auf die heimischen Erzeuger hin. In einer Zeit, in der die landwirtschaftliche Förderung unzureichend ist, wird darauf hingewiesen, dass die Importe aus dem Sudan die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Landwirte schwächen und die Produktion negativ beeinflussen könnten. Die Vielfalt und Menge der importierten Produkte könnten einen erheblichen Druck auf den lokalen Agrarsektor ausüben.
Ob das Abkommen angenommen wird, entscheidet sich nach der Abstimmung in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM). Doch schon jetzt warnen Bauernverbände und Vertreter der Kommunalverwaltungen, dass diese Situation der landwirtschaftlichen Produktion in der Türkei erheblichen Schaden zufügen werde.