War im Grab von Cem Garipoğlu: Familie von Münevver Karabulut geht erneut wegen der im Grab gefundenen Tüte rechtlich vor
Der Bericht des Instituts für Rechtsmedizin über die Tüte, die im Grab von Münevver Karabuluts Mörder Cem Garipoğlu gefunden wurde, hat die Familie Karabulut und die Öffentlichkeit nicht überzeugt. Die Familie reichte bei der Generalstaatsanwaltschaft Silivri einen Antrag ein und forderte, dass die Tüte zur Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin und Forensische Wissenschaften der Universität Istanbul-Cerrahpaşa oder an das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul geschickt wird.
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Die kriminaltechnische Untersuchung der Tüte, die im geöffneten Grab von Münevver Karabuluts Mörder Cem Garipoğlu gefunden wurde, ist abgeschlossen.
Bei der kriminaltechnischen Untersuchung wurde mittels Lichtscan und Farbreaktionstests nach DNA-Spuren gesucht. Es wurde festgestellt, dass das Blut in der Tüte nicht von einem Menschen stammt.
NEUER VORSTOSS DER FAMILIE KARABULUT
Die Familie Karabulut ist in dieser Angelegenheit aktiv geworden. In dem bei der Staatsanwaltschaft eingereichten Antrag wurde festgehalten, dass der erste Antrag auf Untersuchung der Tüte hinsichtlich DNA und Fingerabdrücken bereits am 9. Oktober gestellt wurde.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, wurde gemäß diesem Antrag ein Schreiben an die Direktion des Kriminalpolizeilabors der Istanbuler Sicherheitsdirektion gerichtet, in dem mitgeteilt wurde, dass die Tüte von der Generalstaatsanwaltschaft Silivri sichergestellt und an das Istanbuler Kriminalpolizeilabor geschickt wurde.
In dem Bericht, der auf der Grundlage der Untersuchung im Labor der Polizei erstellt wurde, wurde betont, dass auf der Tüte keine Körperflüssigkeitsproben gefunden wurden und dass zwar eine Blutprobe im Inneren der Plastiktüte vorhanden war, diese jedoch nicht menschlichen Ursprungs ist.
Es wurde zudem erklärt, dass auf der Tüte keine weiteren Spuren festgestellt werden konnten und dass ein Bericht erstellt wurde, wonach der zur Kontrolle entnommene Blutabstrich vom Knoten am oberen Rand der Tüte sowie die Blutprobe aus dem Inneren der Tüte keine genetischen Analysen zuließen.
ERFORDERLICHE UNTERSUCHUNGEN DURCHFÜHREN
In dem Antrag wurde dargelegt, dass bei den Untersuchungen der Tüte im Polizeilabor kein verlässliches Ergebnis erzielt werden konnte.
Aus diesem Grund wurde auf Wunsch der Familie Karabulut gefordert, dass zur Aufklärung der materiellen Wahrheit, zur Beruhigung des öffentlichen Gewissens und zur Gewährleistung der Gerechtigkeit die erforderlichen Untersuchungen durch das Institut für Rechtsmedizin und Forensische Wissenschaften der Universität Istanbul-Cerrahpaşa oder das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul durchgeführt werden.
Der durch den Anwalt der Familie Karabulut eingereichte Antrag wurde in Bearbeitung genommen. Es wird nun erwartet, dass die Staatsanwaltschaft eine Entscheidung über diesen Antrag der Familie trifft.