Was geschah weltweit beim größten technologischen Zusammenbruch der Geschichte?
Die Störung in den Microsoft-Systemen hat zahlreiche Sektoren negativ beeinflusst. Insbesondere im Gesundheitswesen, im Transportwesen und in Logistiknetzwerken kam es zu Ausfällen. Was genau geschah bei dem CrowdStrike-Vorfall, der weltweit für den „Blue Screen“ sorgte? Hier sind alle Details...
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Der Ausfall der Microsoft-Systeme hat die Welt buchstäblich lahmgelegt. Flüge konnten nicht stattfinden, Operationen wurden abgesagt, Börsen konnten nicht handeln, Bankensysteme brachen zusammen... Die Welt versank in einer blauen Stille des Todes. Als das Problem behoben war, atmete die Welt tief auf. Doch die Sorgen um die Zukunft sind gewachsen.
Das Szenario einer digitalen Apokalypse ist weltweit Realität geworden. Über Stunden hinweg brachen die über das Internet angebotenen Dienste von Krankenhäusern, Flughäfen, Fluggesellschaften, Bahnen, Banken, Börsen, Supermärkten und Medienunternehmen nahezu vollständig zusammen. Zehntausende Flüge wurden gestrichen. An den Flughäfen bildeten sich lange Warteschlangen von Passagieren.
Operationen wurden abgesagt, Terminsysteme funktionierten nicht, Ärzte konnten nicht einmal Rezepte ausstellen. Fluggesellschaften begannen, Tickets manuell auszustellen. Online-Bankgeschäfte wurden unterbrochen. Internationale Nachrichtensender stellten auf Notbetrieb um. In Supermärkten konnten keine Transaktionen durchgeführt werden. In einigen Ländern konnten die Börsen nicht öffnen. Sogar Busse wurden in die Depots zurückgezogen.
Der Ausfall trat in den Systemen des US-amerikanischen Technologieunternehmens Microsoft auf. Infolgedessen wurden zahlreiche Sektoren, die das Windows-Betriebssystem nutzen, funktionsunfähig. Es wurde angegeben, dass das Problem von CrowdStrike, einem Cybersicherheitsunternehmen für Bedrohungskontrolle, verursacht wurde. Obwohl CrowdStrike das fehlerhafte Update zurückzog, erholten sich die Systeme über einen langen Zeitraum nicht. Es wird berichtet, dass die Kosten des weltweiten Ausfalls in die Milliarden Dollar gehen.
Wie Barış Ergin von der Zeitung Sabah berichtet, hat auch der US-Technologieriese Microsoft in einer Stellungnahme eingeräumt, dass die Dienstunterbrechungen auf das Unternehmen selbst zurückzuführen sind. In einer Erklärung über seine Social-Media-Plattform teilte das Unternehmen mit: "Einige Probleme könnten weiterhin bestehen, aber eine vollständige Lösung wird in Kürze erfolgen." Es wurde darauf hingewiesen, dass das aktuelle Problem möglicherweise alle Nutzer betrifft, die versuchen, verschiedene Microsoft 365-Anwendungen und -Dienste zu nutzen.
In einer späteren Erklärung hieß es: "Unsere Telemetrie zeigt, dass alle von dem Softwareproblem betroffenen Anwendungen wieder funktionieren." Es wurde mitgeteilt, dass zu den von der Störung betroffenen Anwendungen und Diensten unter anderem Microsoft Defender, Microsoft Teams, Microsoft Purview und OneDrive gehörten.
Als Hauptursache für das Problem wurde eine Unterbrechung zwischen Speicher- und Rechenressourcen aufgrund einer Konfigurationsänderung im Azure-Cloud-System identifiziert. Der CEO von Crowdstrike erklärte: "Das Problem wurde erkannt, isoliert und ein Fix bereitgestellt." Er fügte hinzu, dass es sich nicht um einen Cyberangriff oder einen sicherheitsrelevanten Vorfall handele.
Alle von dem großen Ausfall betroffenen Unternehmen machten in ihren Stellungnahmen Microsoft verantwortlich. Fluggesellschaften nannten Microsoft namentlich in Durchsagen an ihre Passagiere auf den Flughäfen. Nach dem weltweiten Ausfall stürzten die Aktien von CrowdStrike ab. Die Aktien des Unternehmens fielen im vorbörslichen US-Handel um 20 Prozent, wobei sich der Verlust auf ein Niveau von 9,22 einpendelte. Im vorbörslichen Handel erreichte der Rückgang der Microsoft-Aktien ebenfalls 2 Prozent. Im Tagesverlauf belief sich der Kursverlust der Aktie auf 0,69 Prozent.
Deutsche Krankenhäuser haben aufgrund von Ausfällen einige planbare Operationen abgesagt. Neben den abgesagten Eingriffen in Kiel und Lübeck wurden auch ambulante Kliniken geschlossen. Am Flughafen Berlin wurde der gesamte Flugbetrieb eingestellt. Flüge mit Ziel Berlin wurden auf andere Flughäfen umgeleitet. Auch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa meldete Probleme bei den Buchungen.
Die Niederlande waren eines der am stärksten von dem Ausfall betroffenen Länder. Krankenhäuser haben Operationen gestoppt. Das Slingeland-Krankenhaus in der Region Achterhoek teilte mit, dass nur noch Notfallpatienten behandelt würden und Patienten gebeten seien, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden nicht ins Krankenhaus zu kommen. Auch Krankenhäuser in der Stadt Emmen im Osten des Landes gaben bekannt, dass Operationen ausgesetzt wurden.
Auch der geschäftigste Flughafen der Niederlande, Amsterdam Schiphol, kam zum Stillstand. Der Ausfall betraf alle Flüge, die von Schiphol starteten oder dort landeten. Die niederländische Fluggesellschaft KLM gab bekannt, dass sie einen Großteil ihres Betriebs aufgrund der IT-Störung eingestellt habe. In Utrecht fielen die Busse aus.
Auch die Flughäfen in Tokio waren von dem Ausfall betroffen. In einer Erklärung des japanischen Flughafens Narita, der etwa 60 Kilometer von Tokio entfernt liegt, wurde mitgeteilt, dass es bei Fluggesellschaften wie JetStar, Jeju Air, Qantas, HK Express und Spring Japan zu Systemproblemen gekommen sei.
Am Flughafen Sydney herrschten stundenlang Ungewissheit und Chaos. Die Bildschirme der Abflugtafeln blieben schwarz; die Fluggesellschaft Jetstar gab bekannt, dass Passagiere nicht einchecken könnten. In einer Durchsage über das Lautsprechersystem wurde Microsoft ausdrücklich für die Störung verantwortlich gemacht. Auch Virgin Australia konnte den Flugbetrieb nicht aufrechterhalten. Das australische Telekommunikationsunternehmen Telstra Group war ebenfalls von dem Ausfall betroffen.
US-Fluggesellschaften haben einen globalen Stopp für alle Flüge verhängt. United, Delta und American Airlines haben ihren gesamten Flugbetrieb eingestellt. Die Polizei im US-Bundesstaat Alaska meldete Ausfälle bei den Notrufleitungen. Auch der Zugverkehr war betroffen.
In Spanien sind nach Angaben der Behörden alle Flughäfen von einem Ausfall der Informationstechnologie (IT) betroffen. In Irland teilte Ryanair mit, dass es aufgrund der Störung zu weltweiten Beeinträchtigungen komme.
Die Belgische Eisenbahn konnte keine Tickettransaktionen durchführen. Der Flughafen Brüssel empfahl den Passagieren, frühzeitig anzureisen. Auch am Flughafen Charleroi verlängerten sich die Wartezeiten, während die Passagiere lange Schlangen bildeten.
Die Deutsche Börse, die Londoner Börse und die Schweizer Börse waren ebenfalls von dem Ausfall betroffen. Die Deutsche Börse teilte mit, dass der Handel normal begonnen habe, die Kontrollen jedoch andauerten. In einer Erklärung der Schweizer Börse wurde vermerkt, dass die Systeme der sechsten Gruppe normal funktionierten. Die Londoner Börse (LSEG) erklärte, dass es zu einer Unterbrechung gekommen sei, die den Nutzerzugriff weltweit beeinträchtigt habe.
In Frankreich waren ebenfalls zahlreiche Sektoren, von der Luftfahrt bis hin zu den Medien, negativ betroffen. Die französische Fluggesellschaft Air France kündigte an, dass es bei einigen Flügen zu Störungen kommen werde. Viele Medienunternehmen, vom französischen Sender TF1 über Cnews bis hin zur französischen Zeitung Le Figaro, waren von dem Ausfall betroffen.
Auf der Website von Disneyland Paris, dem größten Freizeitpark Europas, sowie auf Werbetafeln innerhalb des Parks wurden Fehlermeldungen angezeigt. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Paris teilte mit, dass seine Betriebsabläufe durch die Unterbrechung beeinträchtigt wurden.
Auch Medienunternehmen waren von dem Ausfall betroffen. Sky News konnte nicht live senden; der Vorstandsvorsitzende David Rhodes erklärte: "Wir entschuldigen uns bei unseren Zuschauern für die Unterbrechung."
Das israelische Gesundheitsministerium erklärte zudem: "Die weltweite Störung der Computerserver beeinträchtigt Krankenhäuser und Gesundheitsdienste." Es wurde berichtet, dass Probleme auftreten.
Am Flughafen Hongkong wurden Check-in-Vorgänge aufgrund einer Störung nicht online, sondern manuell durchgeführt. Auch in Indien stellten zahlreiche Fluggesellschaften ihre Ticketabwicklung auf manuelle Verfahren um.
Crowdstrike ist ein auf Cybersicherheit spezialisiertes Unternehmen. Das 2011 gegründete Unternehmen nutzt cloudbasierte Lösungen und KI-gestützte Technologien, um Organisationen vor Cyberbedrohungen zu schützen. CrowdStrike, das vor allem für seine „Falcon“-Plattform bekannt ist, arbeitet daran, Angriffe in Echtzeit zu erkennen und zu verhindern.
Weltweit kam es zum größten technologischen Zusammenbruch in der Geschichte von Softwaresystemen. Eine Störung in den Systemen des US-amerikanischen Technologieunternehmens Microsoft hat zahlreiche Firmen handlungsunfähig gemacht.
Es wurden Kommentare laut, dass es sich bei dem Ausfall um eine Generalprobe für die von globalen Eliten propagierte Theorie des 'Great Reset' handele. Dieses Konzept wurde 2020 von Persönlichkeiten wie dem Vorsitzenden des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, und dem damaligen Prinzen von Wales, Charles, ins Spiel gebracht. Die von den dominierenden politischen und wirtschaftlichen Eliten des globalen Systems entworfene Vision ist zwar mit Begriffen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Naturfreundlichkeit und Inklusivität geschmückt, zielt jedoch auf eine 'digitale und grenzenlose' Welt ab.
Die Unterthemen des Great Reset: Gesundheitssysteme, internationale Sicherheit, Verkehr, Tourismus, Recht... Durch Digitalisierung soll eine Gesellschaft entworfen werden, die sich besser steuern lässt.