Weitere Visabeschränkung von Großbritannien für die Türkei... Jetzt müssen auch sie ein Visum beantragen!
Großbritannien hat seine Visabestimmungen für die Türkei ausgeweitet. Ab dem 11. März müssen auch Inhaber von Diplomatenpässen ein Visum beantragen. Minister, Abgeordnete und Botschafter können ohne offiziellen Auftrag nicht mehr visumfrei reisen.
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Großbritannien hat seine Visapolitik gegenüber der Türkei umfassend geändert und nun auch Inhaber von Diplomatenpässen in die Visumpflicht einbezogen.
Mit der neuen Regelung, die ab dem 11. März in Kraft tritt, müssen Minister, Abgeordnete, Botschafter und sogar der Präsident ein Visum beantragen, um nach Großbritannien zu reisen.
Im Rahmen der Entscheidung, die dem türkischen Parlament (TBMM) vom Außenministerium mitgeteilt wurde, gilt eine Visumbefreiung nur für Minister, die im offiziellen Auftrag reisen. Abgesehen davon müssen alle Inhaber von Diplomatenpässen, die zu Urlaubszwecken oder für private Besuche reisen, einen Visumantrag stellen.
FINGERABDRUCK-PFLICHT EINGEFÜHRT
Inhaber von Diplomatenpässen konnten bisher visumfrei nach Großbritannien einreisen, sofern der Aufenthalt 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen nicht überschritt.
Mit der neuen Regelung hat Großbritannien jedoch die Abgabe von Fingerabdrücken auch für Inhaber von Diplomatenpässen zur Pflicht gemacht, wie es bereits für alle anderen türkischen Staatsbürger gilt.
Der Visumantragsprozess beginnt ab dem 18. Februar über die britische Botschaft in Ankara und die Generalkonsulate.
Zuvor verlangten bereits die USA, Kanada und Saudi-Arabien Visa von Inhabern türkischer Diplomatenpässe. Mit dem Beitritt Großbritanniens zu dieser Praxis haben die Beschränkungen für türkische Pässe weiter zugenommen.