Zwei Formeln für Rentenunterschiede aufgetaucht: Werden die Renten sinken?
Bei der Berechnung der Renten werden die gezahlten Beiträge sowie die jährlichen Inflations- und Wachstumsraten berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass zwischen denjenigen, die 2024 in Rente gehen, und denjenigen, die 2025 in Rente gehen, ein Unterschied von bis zu 30 Prozent besteht. Für die Rentenberechnung rückt nun die Formel mit festem Koeffizienten in den Vordergrund.
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Die Regierung ist aufgrund der Differenz beim Aktualisierungskoeffizienten, die sich auf die Renten auswirkt, aktiv geworden.
Insbesondere stellt sich die Frage, ob Bürger, die ihre erste Rente im Jahr 2025 erhalten werden, mit Rentenunterschieden von bis zu 30 Prozent rechnen müssen.
Wie sehen also die Details der Arbeiten zur Rentendifferenz aus? Welche Zahl sticht beim Aktualisierungskoeffizienten für Renten hervor?
RENTENBERECHNUNG
Wie die Zeitung Sabah berichtet, werden bei der Berechnung der Renten verschiedene Methoden angewandt.
Zunächst werden die Renten für drei Zeiträume separat mit den jeweiligen Rentenbemessungssätzen multipliziert und basierend auf den gezahlten Beiträgen ermittelt. Anschließend erfolgt eine Aktualisierung anhand der Inflations- und Wachstumszahlen des Vorjahres. Während das System zur Rentenbemessung für alle Rentner einheitlich angewendet wird, ändern sich die Aktualisierungskoeffizienten jährlich.
Daher ergibt sich zwischen denjenigen, die im Jahr 2024 in Rente gehen, und denjenigen, die 2025 in Rente gehen, ein Unterschied von bis zu 30 Prozent. Somit wird es vorteilhafter, im Jahr 2024 in Rente zu gehen.
Denn die Inflations- und Wachstumszahlen für das Jahr 2023, die für diejenigen herangezogen werden, die 2024 einen Rentenantrag stellen, sind höher als die Inflations- und Wachstumsraten für das Jahr 2024, die für diejenigen gelten werden, die 2025 in Rente gehen.
WERDEN DIE RENTEN SINKEN?
Die Behauptung, dass „im Jahr 2025 alle Renten um 30 Prozent sinken werden“, hat sich verbreitet. Dabei hat das Thema überhaupt nichts mit den derzeitigen Rentenbezügen zu tun. Es handelt sich um eine Berechnungsmethode, die ausschließlich diejenigen betrifft, die in Zukunft in Rente gehen werden. Nachdem dieses Thema auf die Tagesordnung gesetzt wurde, wird nun nach einer dauerhaften Lösung gesucht, um den bestehenden Unterschied zu beseitigen und zu verhindern, dass in kommenden Perioden erneut eine solche Diskrepanz entsteht.
Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit sowie das Ministerium für Schatz und Finanzen setzen ihre Arbeiten zu diesem Thema fort. Sobald die Zahlen vorliegen, wird das Thema in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebracht und das Problem durch eine Neuregelung gelöst werden.
DIE WICHTIGSTE FORMEL FÜR RENTENBEZÜGE
Die Lösung des Problems besteht in erster Linie darin, einen festen Wert für den Anpassungskoeffizienten festzulegen, um dessen jährliche Schwankungen zu verhindern. Auf diese Weise würden bei der Anpassung aller Renten keine Unterschiede von Jahr zu Jahr mehr auftreten, und solche Diskussionen würden der Vergangenheit angehören. Betrachtet man die Berechnungen, so liegt der Anpassungskoeffizient für diejenigen, die 2024 in Rente gehen, ohne Berücksichtigung der jährlichen Erhöhungen bei 1,6612. Für diejenigen, die 2025 in Rente gehen, ergibt sich auf Basis der Inflations- und Wachstumsprognosen ein Wert von 1,4255. Der Durchschnitt beider Zahlen liegt bei 1,5433. Dieser Durchschnittswert könnte für diese beiden Jahre in Betracht gezogen werden, für die Folgejahre muss jedoch ein neuer Wert festgelegt werden. Als bevorzugte Lösung zeichnet sich hier die Anwendung des jeweils höchsten Anpassungskoeffizienten ab. Der Inhalt der diesbezüglichen gesetzlichen Neuregelung im türkischen Parlament (TBMM) wird nach Vorliegen der Ergebnisse einer Wirkungsanalyse konkretisiert werden.