Haushund bringt Handgranate mit nach Hause

Der Haushund einer Familie in einer ländlichen Region Thailands hat eine Handgranate, die er draußen gefunden hatte, mit nach Hause gebracht. Nachdem die Familie die Situation bemerkt und die Behörden alarmiert hatte, trafen Entschärfungsexperten am Ort des Geschehens ein und machten die Munition sicher unschädlich.

İHA

Haushund bringt Handgranate mit nach Hause

In der Provinz Sisaket im Nordosten Thailands hat ein Haushund eine Handgranate, die er draußen gefunden hatte, mit nach Hause gebracht. Die Hausbesitzerin Rungnapa Duangta, die über den Vorfall sprach, der für große Panik sorgte, berichtete, dass sie bei ihrer Rückkehr am Mittag einen rostigen, runden Gegenstand am Eingang liegen sah. Als sie ihn in die Hand nahm und den Sicherungsstift bemerkte, erkannte sie, dass es sich um eine Handgranate handelte.

Haushund bringt Handgranate mit nach Hause

Laut den Erzählungen ihrer Großmutter, die tagsüber zu Hause war, hatte der Hund die Handgranate bereits am Vormittag von draußen mitgebracht und lange darauf herumgekaut. Die Familienmitglieder hatten den Gegenstand zunächst für einen Knochen oder ein Plastikteil gehalten.

Haushund bringt Handgranate mit nach Hause

Nach der Meldung wurden Polizei und Entschärfungsexperten zum Einsatzort geschickt. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich bei der Munition um eine in China hergestellte Splitterhandgranate des Typs "Type 82-2" handelte, die trotz ihres Alters noch aktiv war.

Die Entschärfungsteams brachten die Handgranate in ein von Wohngebieten entferntes Gebiet und vernichteten sie kontrolliert. Nach der Explosion entstand an der Stelle ein etwa 30 Zentimeter tiefer und 60 Zentimeter breiter Krater.

Haushund bringt Handgranate mit nach Hause

Polizeichef Chaiwat Thammawat erklärte nach dem Vorfall, dass das Gebiet in der Vergangenheit als militärisches Übungsgelände genutzt wurde, und betonte, dass der Vorfall eine wichtige Warnung für die Bürger darstelle. Der Beamte rief dazu auf, bei Begegnungen mit verdächtigen Sprengstoffen, Munition oder militärischem Material diese nicht zu berühren und den Vorfall umgehend den Behörden zu melden.