1. Dezember Welt-AIDS-Tag: Früherkennung rettet Leben
Um das gesellschaftliche Bewusstsein für HIV/AIDS zu schärfen, wurde der 1. Dezember seit 1988 als Welt-AIDS-Tag anerkannt. Dr. Hüseyin Sarıkaya, der über AIDS informierte, erklärte: „Dank frühzeitiger Diagnose und fortschrittlicher Behandlungsbedingungen können HIV-positive Menschen viele Jahre leben, ohne in das AIDS-Stadium zu gelangen.“
İHA
Dr. Hüseyin Sarıkaya äußerte sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages. Sarıkaya gab Informationen zur Prävention und Früherkennung von AIDS und betonte, dass die frühzeitige Diagnose von AIDS tödliche gesundheitliche Probleme beseitige.
Sarıkaya erklärte, dass Müdigkeit, Abgeschlagenheit, intermittierende Durchfallprobleme, das Auftreten weißer Flecken im Mundraum sowie häufige Erkrankungen Anzeichen für AIDS sein könnten. Er wies darauf hin, dass ein frühzeitiger Behandlungsbeginn und eine regelmäßige Nachsorge die Übertragung verhindern, die Lebenserwartung verlängern und die Lebensqualität verbessern könnten.
'KÖNNEN VIELE JAHRE LEBEN'
Dr. Sarıkaya ging auf die Bedeutung der Früherkennung ein: „Es handelt sich um einen Zustand, bei dem opportunistische Infektionen infolge der weitgehenden Zerstörung von Immunzellen fortschreiten und zu schweren Krankheitsbildern führen. Dank frühzeitiger Diagnose und fortschrittlicher Behandlungsbedingungen können HIV-positive Menschen viele Jahre leben, ohne in das AIDS-Stadium zu gelangen. Die Übertragung erfolgt durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer HIV-positiven Person, durch gemeinsam genutzte und mit HIV infizierte Spritzen oder nicht sterilisierte chirurgische Instrumente sowie durch infiziertes Blut und Blutprodukte“, sagte er.
'FRÜHZEITIGER BEHANDLUNGSBEGINN VERLÄNGERT DAS LEBEN'
Sarıkaya merkte an, dass es mit der richtigen Behandlung möglich sei, eine Übertragung zu verhindern und ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen: „Durch einen frühzeitigen Behandlungsbeginn, regelmäßige Nachsorge und die Verhinderung der Übertragung durch Therapie können die Lebenserwartung verlängert, die Lebensqualität gesteigert sowie HIV-assoziierte Krankheiten und Todesfälle reduziert werden.
Darüber hinaus kann die HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind durch eine präventive Behandlung der Mutter vor der Geburt und des Babys nach der Geburt weitgehend verhindert werden“, fügte er hinzu.