38 Millionen Babys in Gefahr: 'Jodmangel verursacht Hirnschäden'
In einer Erklärung der Gesundheitsdirektion Kırıkkale heißt es: „Die gesundheitlichen Folgen von Jodmangel bei Säuglingen und Kindern sind hinlänglich bekannt. Jodmangel verursacht bei Babys und Kindern Hirnschäden und geistige Behinderungen.“
İHA
In einer Erklärung der Gesundheitsdirektion der Provinz Kırıkkale wurde darauf hingewiesen, dass der 21. Oktober als „Globaler Tag zur Prävention von Jodmangelstörungen“ begangen wird. In der Mitteilung, die Informationen über Jod enthält, wurde betont, dass Jodmangel ein weltweit bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit darstellt, das alle Gesellschaften betrifft.
Es wurde darauf hingewiesen, dass sich der Großteil des Jods im Körper in der Schilddrüse befindet: „Die Schilddrüse befindet sich im Halsbereich und schüttet die für den Körper notwendigen Hormone aus. Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle bei Wachstum und Entwicklung. Jod ist ein wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Schwangere Frauen und kleine Kinder sind die Gruppen mit dem höchsten Risiko für Jodmangel. Die gesundheitlichen Folgen von Jodmangel bei Säuglingen und Kindern sind hinlänglich bekannt. Jodmangel verursacht bei Babys und Kindern Hirnschäden und geistige Behinderungen“, hieß es.
AUF RISIKOGEBURTEN HINGEWIESEN
In der Erklärung wurde weiter ausgeführt: „Eines der häufigsten und bekanntesten klinischen Krankheitsbilder, das durch Jodmangel verursacht wird, ist der Kropf (Struma). Dieser entsteht durch eine Störung in der Produktion von Schilddrüsenhormonen. Zudem treten bei schwangeren Frauen aufgrund von Jodmangel häufiger Fehlgeburten, Totgeburten und ein niedriges Geburtsgewicht auf, und bei den Neugeborenen kann die sogenannte ‚Kretinismus‘-Krankheit auftreten“.
In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass weltweit 18 Millionen Babys aufgrund des Jodmangels der Mutter mit geistigen Behinderungen geboren werden und 38 Millionen Babys dem Risiko eines Jodmangels ausgesetzt sind.