9-tägige Feiertagspause löst Gesundheitskrise aus: 10 Millionen Patienten betroffen
Die Verlängerung der Feiertage zum Ramadan-Fest auf 9 Tage hat zu erheblichen Störungen im Gesundheitswesen geführt. Aufgrund abgesagter Termine sind Millionen von Patienten betroffen.
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Die Verlängerung der Dauer der Feiertage zum Ramadan-Fest hat im Gesundheitssektor eine große Krise ausgelöst.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, dass nach der Verlängerung der Feiertage auf 9 Tage die Termine von 10 Millionen Patienten abgesagt wurden. Çömez sagte: "Die Kosten dieser ungeplanten Entscheidung sind hoch. Die Zahl der Patienten, deren Termine abgesagt wurden, liegt bei 10 Millionen. Auch Chemotherapie- und Strahlentherapietermine von Krebspatienten wurden gestrichen. Operationen, bildgebende Verfahren und Behandlungen wurden ebenfalls verschoben."
Çömez wies darauf hin, dass der 2., 3. und 4. April unter normalen Umständen Arbeitstage gewesen wären und an diesen Tagen zahlreiche Gesundheitsleistungen geplant waren. Die Entscheidung des AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan, diese Tage ebenfalls zu Feiertagen zu erklären, führte jedoch zur Verschiebung der geplanten medizinischen Leistungen. Çömez fügte hinzu: "Die kurzfristige Entscheidung zur Verlängerung der Feiertage und die damit verbundene Absage von Leistungen hat neben den wirtschaftlichen Kosten auch gesundheitliche Risiken mit sich gebracht."
Çömez betonte, dass der Gesundheitsminister die genauen Zahlen dieser Absagen sowie die wirtschaftlichen Kosten offenlegen müsse, und wies darauf hin, dass die Störungen in der Gesundheitsversorgung schwerwiegende Folgen haben könnten.