Affenpocken-Virus auf zwei weitere Länder übergesprungen
Das Affenpocken-Virus wurde in Argentinien und Thailand nachgewiesen. In Argentinien wurde ein Frachtschiff unter Quarantäne gestellt, während in Thailand eine Person, die aus dem Kongo eingereist war, mit dem Virus infiziert wurde.
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Kongo und die Nachbarländer, in denen das Affenpocken-Virus aufgetreten war, sahen sich damit konfrontiert, dass das Virus über den afrikanischen Kontinent hinaus nach Schweden gelangte, woraufhin die Weltgesundheitsorganisation einen „gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite“ ausrief.
Zwei weitere Länder sind nun zu den Fällen von Affenpocken außerhalb Afrikas hinzugekommen.
ÜBERSPRUNG NACH SÜDAMERIKA
Im südamerikanischen Land Argentinien hat ein Frachtschiff aufgrund eines Verdachtsfalls vor Anker gehen müssen.
Das Schiff, das in der Nähe der Stadt Rosario auf dem Paraná-Fluss unter Quarantäne gestellt wurde, war auf dem Weg von der brasilianischen Stadt Santos zum Hafen von San Lorenzo.
Argentinische Behörden teilten mit, dass bei einem Besatzungsmitglied indischer Staatsangehörigkeit Hautläsionen im Brust- und Gesichtsbereich festgestellt wurden.
Der Verdachtsfall wurde von der restlichen Besatzung isoliert und unter Quarantäne gestellt.
Das argentinische Gesundheitsministerium aktivierte daraufhin das Protokoll für gesundheitliche Notfälle.
Nur medizinischem Personal wurde der Zutritt zum Schiff gestattet. Auch die übrige Besatzung wurde getestet.
MPOX-FALL IN THAILAND
In Thailand wurde laut einer Erklärung der lokalen Medien ein MPOX-Fall registriert.
Wie die lokale Nachrichtenagentur Thai Enquirer berichtet, handelt es sich bei dem Patienten um einen ausländischen Staatsbürger, der aus der Demokratischen Republik Kongo eingereist war.
Die Gesundheitsbehörden haben bisher noch keine weiteren Details zu dem Vorfall bekannt gegeben.