Alternative zur Chemotherapie entwickelt

Wissenschaftler in den USA haben dank Nanotechnologie eine Krebstherapie entwickelt, die eine Alternative zur Chemotherapie darstellen könnte.

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Wie berichtet wird, könnte die von Forschern der Rice University in Texas entwickelte Methode, die sie als „molekulare Presslufthämmer“ (molecular jackhammers - MHJ) bezeichnen, zur Beseitigung von Tumoren eingesetzt werden.

Bei der MHJ-Methode wird ein Cyanin-Farbstoff in den Körper injiziert, ähnlich wie bei medizinischen Bildgebungsverfahren. Sobald sich dieser Farbstoff an eine Krebszelle gebunden hat, wird er durch infrarotes Licht aktiviert, das tief in den Körper eindringen kann, ohne diesen zu schädigen.

Diese Signale lösen in der Krebszelle Vibrationen aus, die zum Aufreißen der Zellmembran führen und den Krebs so zerstören.

Der Hauptautor der Studie, Ciceron Ayala-Orozco, erklärte, dass die Technologie bisher nur an Mäusen getestet wurde und im Prinzip funktioniere. Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass Versuche am Menschen erst in einigen Jahren durchgeführt werden könnten.

Wie TRT Haber berichtet, betonte Orozco zudem, dass die MHJ-Technologie im Vergleich zur Chemotherapie, die in der Krebsbehandlung eingesetzt wird, deutlich weniger Nebenwirkungen verursachen werde. James Tour von der Rice University berichtete, dass bei Experimenten an Mäusen mit Melanomen, einer aggressiven Form von Hautkrebs, die Krebszellen bei der Hälfte der Tiere vollständig zerstört wurden.

Der Forscher erklärte, dass sie die Arbeiten fortsetzen, damit diese Technologie auch zur Erkennung von Krebszellenresten im Körper eingesetzt werden kann.