Drei Verletzte des Brandes in Nordmazedonien werden in der Türkei behandelt

Bei einem Brand in einem Nachtclub in der nordmazedonischen Stadt Kočani kamen 59 Menschen ums Leben, 155 weitere wurden verletzt. Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu gab bekannt, dass drei schwer verletzte Personen zur Behandlung in die Türkei gebracht werden.

12punto

In einem Nachtclub in Kočani, etwa 100 Kilometer von der Hauptstadt Skopje entfernt, brach in Nordmazedonien um 03.00 Uhr Ortszeit ein Feuer aus. Bei dem Brand, der durch den Einsatz von Pyrotechnik ausgelöst wurde, kamen 59 Menschen ums Leben, 155 weitere wurden verletzt, 22 davon schwer.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in verschiedenen Städten, vor allem in Skopje, gebracht.

In einer Erklärung des Innenministeriums hieß es, dass sich ersten Erkenntnissen zufolge 500 Personen in dem Nachtclub befanden, von denen nur 250 ein Ticket hatten.

NATIONALE TRAUER AUSGERUFEN

Die Regierung von Nordmazedonien teilte mit, dass aufgrund des Brandes im Land ab morgen eine siebentägige Staatstrauer ausgerufen wurde.

STELLUNGNAHME DES GESUNDHEITSMINISTERIUMS

Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu gab eine Erklärung zu den Verletzten des Brandes in Nordmazedonien ab.

Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu teilte auf seinem X-Account mit: "Wir haben mit tiefer Trauer von den Todesopfern und Verletzten des Brandes in der nordmazedonischen Stadt Kočani erfahren.

Nach offiziellen Kontakten haben wir umgehend gehandelt. Wir verlegen drei Schwerverletzte mit einem Ambulanzflugzeug unseres Ministeriums in unser Başakşehir Çam und Sakura Stadtkrankenhaus. Die Behandlung der Patienten wird im größten Verbrennungszentrum Europas fortgesetzt, das unserem Stadtkrankenhaus angegliedert ist.

Bei Bedarf werden wir weiterhin neue Patienten zur Behandlung verlegen.

Getreu unserem Motto 'Der Mensch, zuerst der Mensch' stehen wir den Balkanländern, unserer geografischen Herzensregion, zur Seite. Ich wünsche den Verletzten eine baldige Genesung und spreche dem Volk von Nordmazedonien mein Beileid aus."