Durch Covid-19 verursachte Herzerkrankungen nehmen zu
Medizinische Experten warnen davor, dass sich durch Covid-19 verursachte Herzerkrankungen weltweit ausbreiten.
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Experten des japanischen Riken-Forschungsinstituts weisen in einem neuen Bericht auf den Verdacht hin, dass das tödliche Virus weltweit eine „Epidemie der Herzinsuffizienz“ auslösen könnte.
RISIKO EINER HERZINSUFFIZIENZ
Der am Samstag veröffentlichte Bericht behauptet, dass die ACE2-Rezeptoren, an die sich Covid-19 in menschlichen Zellen bindet, im Herzen „sehr verbreitet“ seien und die Mehrheit der Genesenen unter einer „Verringerung der Herzfunktion“ leide.
Obwohl die genaue Ursache hierfür unbekannt ist, könnte dies in Zukunft zu einer Reihe von Herzinfarkten führen. Der Bericht fährt fort und behauptet, dass die Covid-19-Pandemie die Situation für Menschen, bei denen das Risiko einer Herzinsuffizienz besteht, drastisch verändert haben könnte, da „mit einem exponentiellen Anstieg persistierender SARS-CoV-2-Infektionen zu rechnen ist“.
NEUE VARIANTE IM ANMARSCH
In den letzten Wochen haben viele Länder dank einer neuen Variante namens JN.1 einen Anstieg der Covid-19-Infektionen verzeichnet. Experten behaupten, dass dies die Wahrscheinlichkeit potenzieller Herzprobleme bei den Erkrankten erhöhen werde.
Hidetoshi Masumoto, Leiter des Riken-Forschungsinstituts, erklärte: „Einige Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, könnten persistierende Virusinfektionen im Herzen haben. Es müssen ein Testsystem und Behandlungsmethoden entwickelt werden, um uns auf eine ‚Herzinsuffizienz-Pandemie‘ vorzubereiten, bei der wir einen raschen Anstieg der Zahl von Patienten mit Herzschwäche sehen werden.“