Ein weiterer Schaden des Rauchens entdeckt: 250 Prozent höher

Das Rauchen, das zahlreiche gesundheitliche Schäden von Herzerkrankungen bis hin zu Krebs, Diabetes und Atemwegsbeschwerden verursacht, hat eine weitere negative Auswirkung offenbart.

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In einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Aarhus in Dänemark wurde eine weitere negative Auswirkung des Rauchens auf die menschliche Gesundheit festgestellt.

Es wurde bekannt gegeben, dass der Konsum von Zigaretten, der bereits für zahlreiche Schäden von Krebs über Herzerkrankungen und Diabetes bis hin zu Atemwegsbeschwerden bekannt ist, auch die psychische Gesundheit beeinträchtigt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Rauchen eine Ursache für Erkrankungen wie Depressionen, bipolare Störungen und Schizophrenie ist.

RISIKO STEIGT UM 250 PROZENT

Der leitende Wissenschaftler der Studie, Dr. Doug Speed, erklärte: „Die Zahlen sprechen für sich. Rauchen schadet der psychischen Gesundheit. Auch wenn Rauchen nicht die einzige Ursache ist, erhöht der Zigarettenkonsum das Risiko, aufgrund psychischer Probleme ins Krankenhaus eingewiesen zu werden, um 250 Prozent.“

Speed und zwei Wissenschaftler aus Kanada analysierten Daten der britischen Biobank. Bei der Untersuchung in dieser Einrichtung, die über eine der weltweit größten Datenbanken zur menschlichen Gesundheit verfügt, nahmen die Experten auch das Alter, in dem die Personen mit dem Rauchen begannen, unter die Lupe.

In der Studie heißt es: „Die Menschen beginnen mit dem Rauchen, bevor psychische Probleme auftreten. Im Durchschnitt fangen Menschen mit 17 Jahren an zu rauchen und entwickeln im Durchschnitt mit 30 Jahren psychische Gesundheitsprobleme.“

Speed fügte hinzu: „Es gibt bestimmte Gene, die mit dem Rauchen in Verbindung stehen. Bei Nichtrauchern lösen diese Gene keine psychischen Erkrankungen aus.“