Ernährungsexpertin erklärt: Die gefährlichste Uhrzeit zum Essen steht fest

Experten zufolge bergen späte Abendessen ernsthafte Gesundheitsrisiken für den Körper.

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Die Ernährungsexpertin Ana Luzon weist darauf hin, dass Menschen, die spät zu Abend essen, ihre Gesundheit gefährden, und mahnt zur Vorsicht bei den Essenszeiten. Luzon betonte, dass die biologischen Veränderungen, die der Körper in den Abendstunden durchläuft, die Verdauungs- und Stoffwechselfunktionen erheblich beeinflussen.

Luzons Ansicht nach ist die ideale Zeit für das Abendessen bis 21:00 Uhr. In diesem Zeitfenster befindet sich das Melatonin-Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert, noch auf einem niedrigen Niveau, und die Bauchspeicheldrüse schüttet weiterhin Insulin aus. Dadurch können Kohlenhydrate und Fette vom Körper leichter verarbeitet werden.

Doch je näher die Uhrzeit auf 22:00 Uhr zugeht, desto mehr beginnt sich der biologische Rhythmus des Körpers zu verändern. Während die Melatoninproduktion steigt, sinkt die Glukosetoleranz und die Magenentleerung verlangsamt sich. Luzon erklärt, dass diese Uhrzeiten zwar nicht mehr „völlig sicher“ seien, aber noch kein hohes Risiko darstellten.

Ab 23:00 Uhr und danach ändert sich das Bild jedoch. Luzon bezeichnet das Essen zu diesen Zeiten als „quasi verboten“ und erklärte: „Zu diesen Zeiten ist der Melatoninspiegel sehr hoch und es entsteht ein vorübergehender physiologischer Zustand der Insulinresistenz im Körper. Da der Körper Schwierigkeiten hat, Glukose zu verarbeiten, steigen die Blutzucker- und Triglyzeridwerte an. Dies fördert sowohl die Fetteinlagerung als auch Entzündungsprozesse im Körper.“

Experten empfehlen, das Abendessen im Hinblick auf eine gesunde Ernährung und Gewichtskontrolle so früh wie möglich einzunehmen.