Studie: Sexuelle Befriedigung beugt Untreue vor
Experten betonen, dass ein gesundes Sexualleben für den menschlichen Körper und Geist von großer Bedeutung ist und vielen Krankheiten vorbeugen kann. Sie weisen zudem darauf hin, dass gegenseitige sexuelle Befriedigung eine wichtige Rolle dabei spielt, Untreue zu verhindern.
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Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Op. Dr. Âzer Aras Uluğ, die die wesentlichen Faktoren für eine gesunde und glückliche Sexualität erläutert, sagt: „Ich kann bestätigen, dass ein gesundes Sexualleben dem menschlichen Körper und Geist wirklich gut tut. Es gibt einige Punkte, die Paare unbedingt kennen und beachten sollten.
Wenn Sie eine lange Partnerschaft führen möchten, müssen Sie ein gesundes Sexualleben haben. Partner sind glücklicher, wenn sie gegenseitiges sexuelles Vergnügen und Befriedigung erleben. Deshalb ist Sexualität ein unverzichtbarer Bestandteil der Ehe. Sexuelle Befriedigung, bei der beide Partner gegenseitiges Vergnügen empfinden, beugt auch Untreue in den gelebten sexuellen Beziehungen vor.“
'SEXUALITÄT SOLLTE NICHT ALS PFLICHT EMPFUNDEN WERDEN'
Op. Dr. Âzer Aras Uluğ betont, dass es Beziehungen und der Ehe schaden kann, wenn Sexualität als Verpflichtung oder Pflicht angesehen wird: „Paare sollten Sexualität nicht als Pflicht betrachten und ausüben. Wenn es wie eine Pflicht erledigt wird, können sie Untreue nicht verhindern. Man sollte dies als gegenseitigen Austausch und als emotionalen Prozess betrachten.
Deshalb sollten Paare in der Sexualität auch egoistisch sein und sich auf das eigene Vergnügen konzentrieren. Das bedeutet, man sollte sich nicht selbst aufopfern, nur um die andere Seite, den Partner, glücklich zu machen. Im Gegenteil, man sollte sich auf das eigene Vergnügen fokussieren. Wenn Sexualität auf diese Weise gelebt wird und die Personen gegenseitige Befriedigung erreichen, beugt dies auch Untreue vor“, erklärte sie.
'REGELMÄSSIGE SEXUALITÄT STÄRKT DAS IMMUNSYSTEM'
Dr. Âzer Aras Uluğ geht auch auf die positiven Auswirkungen gesunder Sexualität auf die menschliche Gesundheit ein: „Ein regelmäßiges und gesundes Sexualleben stärkt das Immunsystem. Durch den Anstieg der Antikörper im Blut wird die Person widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Es reguliert den Blutfluss. Während des Geschlechtsverkehrs beschleunigt sich nicht nur die Durchblutung der Geschlechtsorgane, sondern auch die der anderen Gewebe. Die Belastung für Gefäße und Herz nimmt ab. Da die gesteigerte Durchblutung neben den Geschlechtsorganen auch die Sauerstoffversorgung anderer Organe erhöht, beschleunigt dies den Verjüngungsprozess.
Es senkt das Risiko für Herzinfarkte. Da das Sexualleben die Herzleistung verbessert, schützt es vor Herzinfarkten. Ein regelmäßiges Sexualleben hat zudem eine schmerzlindernde Wirkung auf den Körper. Darüber hinaus sorgt ein regelmäßiges und angenehmes Sexualleben dafür, dass das sexuelle Verlangen und die Lust der Paare lebendig bleiben. Die Libido bleibt hoch. Es ist auch sehr vorteilhaft für den Schlafrhythmus. Besonders wenn Paare vor dem Schlafengehen Geschlechtsverkehr haben und diesen genießen, steigt der Spiegel bestimmter Hormone im Blut. Dies beschleunigt das Einschlafen und verbessert die Schlafqualität. Gleichzeitig wird es auch als therapeutische Empfehlung bei Schlafstörungen genannt.
Dr. Âzer Aras Uluğ fuhr mit den positiven Auswirkungen gesunder Sexualität fort:
„Sexualität hat eigentlich auch eine Wirkung wie körperliches Training. Während des Geschlechtsverkehrs nutzen Paare auch ihre Muskelkraft. Dies zeigt, ähnlich wie Sport, positive Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Andererseits ist Sexualität eine der wichtigsten Methoden zur Stressbewältigung. Aufgrund sehr intensiver wirtschaftlicher Bedingungen, Arbeitsbedingungen und der Hektik des Lebens sind wir alle mit Stress belastet. Mit sexuellem Vergnügen, Befriedigung und Orgasmus entspannen sich die Menschen, kommen zur Ruhe und ihr Geist wird klarer. Sie können auch leichter Wege finden, mit Stress umzugehen.“