Experte klärt auf: Ist die E-Zigarette schädlicher als die normale Zigarette?
Prof. Dr. Onur Noyan, Facharzt für Psychiatrie am NPİSTANBUL-Krankenhaus der Üsküdar-Universität, warnt vor dem weit verbreiteten Irrglauben, dass E-Zigaretten weniger schädlich seien als herkömmliche Zigaretten.
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Prof. Dr. Onur Noyan, Facharzt für Psychiatrie am NPİSTANBUL-Krankenhaus der Üsküdar-Universität, äußerte sich anlässlich des Welt-Lungenkrebstages am 1. August zu den Auswirkungen von E-Zigaretten auf die Abhängigkeit und die Gesundheit.
Prof. Dr. Onur Noyan erklärte, dass E-Zigaretten unbekannte Chemikalien enthalten, die zu Lungenkomplikationen führen können.
KANN ZU EINER WEITEREN ABHÄNGIGKEIT FÜHREN
Noyan betonte, dass E-Zigaretten genauso süchtig machen wie normale Zigaretten und den Übergang in eine Abhängigkeit beschleunigen. Er wies darauf hin, dass der Einsatz von E-Zigaretten zur Suchtbehandlung lediglich zu einer weiteren Abhängigkeit führe.
Noyan erklärte, dass die durch die chemischen Substanzen in E-Zigaretten verursachten Lungen- und Stoffwechselprobleme denen herkömmlicher Zigaretten ähneln. Er wies auf den falschen Glauben hin, dass E-Zigaretten weniger schädlich seien, und betonte, dass diese Produkte bei der Suchtentwöhnung nicht wirksam seien.
RISIKO DURCH PASSIVKONSUM
Noyan betonte, dass Personen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, statt auf E-Zigaretten auf medizinische und psychologische Unterstützung setzen sollten. Neben der Behandlung von Nikotinentzugserscheinungen müsse auch eine Psychotherapie in den Behandlungsprozess einbezogen werden. Noyan wies zudem auf das hohe Risiko des Passivkonsums bei E-Zigaretten hin und unterstrich die Bedeutung fachlicher Unterstützung bei der Raucherentwöhnung.