Experte warnt: 'Bei übermäßiger Sonneneinstrahlung...'

Op. Dr. Mehmet Ekinci gab wichtige Hinweise darauf, dass das Risiko für Hautkrebs bei übermäßiger Sonneneinstrahlung steigen kann.

İHA

Der Facharzt für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Op. Dr. Mehmet Ekinci, warnte vor Hautkrebs, dessen Häufigkeit weltweit zunimmt, und wies darauf hin, dass das Risiko bei übermäßiger Sonneneinstrahlung steigen kann.

''DIE SCHLIMMSTE FORM VON HAUTKREBS IST...''

Ekinci erklärte, dass es drei verschiedene Arten von Hautkrebs gibt: „Hautkrebs stellt ein bedeutendes Problem unter allen Krebsarten dar. Unter den Krebserkrankungen tritt Hautkrebs am häufigsten auf. Wir unterscheiden drei Typen. Das Basalzellkarzinom macht fast 80 Prozent der Hautkrebsfälle aus. Es ist klinisch gesehen kein tödlicher Krebs und muss in 98 Prozent der Fälle behandelt werden, ohne dass es zu einer Ausbreitung kommt. Die andere Art ist das Plattenepithelkarzinom. Diese Form macht etwa 20 Prozent der Hautkrebsfälle aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Krebsart zum Tod führt, ist um 2 Prozent höher als beim Basalzellkarzinom. Zudem besteht die Gefahr einer Ausbreitung auf andere Organe. Die seltenste und zugleich gefährlichste Form von Hautkrebs ist das maligne Melanom. Es tritt meist aufgrund einer genetischen Veranlagung auf. Es steht unter allen Krebsarten an fünfter Stelle. Eine frühzeitige Diagnose ist von großer Bedeutung“, sagte er.

''BÜRGER SOLLTEN NICHT NACH DRAUSSEN, WENN DIE SONNE IM ZENIT STEHT''

Ekinci setzte seine Ausführungen mit den Worten fort: „Hautkrebs entsteht meist durch genetische Veranlagung und Sonneneinstrahlung.“ Er fügte hinzu: „Bei hellhäutigen Menschen treten diese Krebsarten häufiger auf. Der Hauptgrund dafür ist die hohe Belastung durch ultraviolette Strahlen. Die Bürger sollten nicht nach draußen gehen, wenn die Sonne im Zenit steht. Wer in die Sonne geht, sollte unbedingt Sonnencreme verwenden.“

Zum Behandlungsprozess von Hautkrebs erklärte Ekinci:

„Wir stellen die Diagnose dieser Krebsart nach einer Biopsie. Nach der Diagnose ist die erste Behandlung ein chirurgischer Eingriff. Danach überweisen wir den Patienten an einen Onkologen für eine unterstützende Therapie. Aber in 90 Prozent der Fälle ist die Krankheit nach der chirurgischen Behandlung beendet.“