8 Anzeichen dafür, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat!

Krebs kann sich schnell im Körper ausbreiten und auf verschiedene Organe und Gewebe übergreifen. Eine Metastasierung in die Knochen kann ein wichtiges Anzeichen für ein fortgeschrittenes Stadium der Krebserkrankung sein. Obwohl es möglich ist, Knochenmetastasen durch frühzeitige Erkennung und die richtige Behandlung unter Kontrolle zu bringen, kann es manchmal schwierig sein, diesen Zustand zu bemerken. Hier sind 8 wichtige Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat.

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8 Anzeichen dafür, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat!

Krebs ist eine Krankheit, die bei jedem Menschen unabhängig von Alter oder Geschlecht auftreten kann, und in manchen Fällen können sich Krebszellen von ihrem ursprünglichen Organ auf andere Organe oder Körpergewebe ausbreiten.

Knochenmetastasen, die nach Lungen- und Lebermetastasen an dritter Stelle stehen, können sich häufig durch Symptome wie Knochenschmerzen, Brüche oder Inkontinenz bemerkbar machen.

Knochenmetastasen können durch frühzeitige Diagnose, korrekte Behandlungsplanung und den Einsatz multidisziplinärer Ansätze im Zuge medizinischer Fortschritte unter Kontrolle gebracht werden. Doç. Dr. Devrim Özer von der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie des Memorial Şişli Krankenhauses gab wichtige Informationen zu Knochenmetastasen.

8 Anzeichen dafür, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat!

BRUST- UND PROSTATAKREBS FÜHREN HÄUFIGER ZU KNOCHENMETASTASEN

Knochenmetastasen entstehen, wenn sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumorstandort auf die Knochen ausbreiten. Insbesondere bei einigen Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs ist die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung auf die Knochen höher.

Bei Brust- und Prostatakrebs kann diese Rate zwischen 65 und 70 % liegen, bei Lungenkrebs zwischen 30 und 40 %, bei Nierenkrebs zwischen 20 und 25 % und bei Schilddrüsenkrebs zwischen 4 und 20 %.

Bei Gebärmutterhalskrebs, Endometriumkarzinom, Blasenkrebs, Hodenkrebs und Magen-Darm-Krebs ist die Häufigkeit von Knochenmetastasen geringer. Die Ausbreitung von Krebszellen auf die Knochen erfolgt, wie bei Metastasen in anderen Organen, über die Blutgefäße, das Lymphsystem und benachbarte Organe.

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WIRBELSÄULE UND OBERSCHENKELKNOCHEN SIND STÄRKER GEFÄHRDET

Knochenmetastasen können manchmal als erstes Anzeichen einer Krebserkrankung auftreten, in anderen Fällen können sie sich erst Jahre nach der Krebsbehandlung entwickeln.

Obwohl sie meist häufiger in der Wirbelsäule, dem Becken und den Oberschenkelknochen auftreten, können Knochenmetastasen in jedem Knochen an jeder beliebigen Stelle des Körpers vorkommen.

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GEFÜHLSVERLUST IN ARMEN UND BEINEN KANN EIN ANZEICHEN FÜR KNOCHENMETASTASEN SEIN

Knochenmetastasen können beim Patienten zu Schmerzen und einem Anstieg des Kalziumspiegels (Hyperkalzämie) führen.

Insbesondere bei Wirbelsäulenmetastasen können in fortgeschrittenen Fällen auch Nerven beeinträchtigt werden, was zu Gefühlsverlust und Funktionsstörungen in Armen und Beinen sowie zu einem Bruchrisiko und bereits bestehenden Brüchen führen kann.

Bei Metastasen in den langen Röhrenknochen liegt das Bruchrisiko bei 10-25 %. 65 % dieser Brüche treten im Oberschenkelknochen (Femur) und 20 % im Oberarmknochen (Humerus) auf.

Die wichtigsten Symptome von Knochenmetastasen sind:

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Knochenschmerzen

Knochenbrüche

Harninkontinenz

Stuhlinkontinenz

Funktionsverluste in Beinen oder Armen

8 Anzeichen dafür, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat!

Übelkeit, Erbrechen

Verstopfung

Erhöhter Kalziumspiegel (Hyperkalzämie)

Die Behandlung sollte beginnen, bevor Funktionsverluste und Brüche auftreten

8 Anzeichen dafür, dass sich Krebs auf die Knochen ausgebreitet hat!

Die korrekte Diagnose, regelmäßige Nachsorge und Behandlungsplanung von Patienten mit Knochenmetastasen sind für die Verbesserung der Lebensqualität von großer Bedeutung.

Daher spielt die Erkennung und Behandlung von Metastasen, bevor Funktionsverluste und Brüche auftreten, eine entscheidende Rolle.

Die Patienten werden von Experten für medizinische Onkologie, Radioonkologie und orthopädische Onkologie beurteilt, und die anzuwendenden Behandlungsmethoden werden für jeden Patienten individuell festgelegt.

Bei Wirbelsäulenmetastasen kann die chirurgische Behandlungsoption bei Läsionen, die zu neurologischen und funktionellen Ausfällen führen, bei denen trotz Strahlentherapie weiterhin Schmerzen bestehen, oder bei Metastasen, die ein hohes Bruchrisiko in den Extremitäten bergen oder bereits zu einem Bruch geführt haben, bevorzugt werden.