Gesundheitsalarm: Chile führt Maskenpflicht ein
Die Zunahme von Atemwegsviren in Chile hat neue Beschränkungen zur Folge. Im Land wurde eine Maskenpflicht eingeführt, die bis zum 31. August in Kraft bleiben soll.
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Das chilenische Gesundheitsministerium (Minsal) hat einen Gesundheitsalarm ausgerufen und ab dem 15. April eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen eingeführt, um den Anstieg von Atemwegsviren einzudämmen.
Die Behörden teilten mit, dass diese Maßnahmen als Reaktion auf die seit März beobachtete Zunahme viraler Infektionen, insbesondere durch Rhinoviren, COVID-19, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und Influenza, ergriffen wurden.
Die landesweite Maskenpflicht gilt für alle Notfallstationen und medizinischen Einrichtungen sowie für öffentliche und private Bereiche. Die Maskenpflicht, die bis zum 31. August befristet ist, könnte bei anhaltend kritischer gesundheitlicher Lage verlängert werden. Sollten die Viren gefährliche Mutationen aufweisen oder die Fallzahlen weiter steigen, könnte die Maskenpflicht auf Supermärkte, Einkaufszentren und öffentliche Verkehrsmittel ausgeweitet werden. Während das Tragen von Masken in Bildungseinrichtungen und am Arbeitsplatz freiwillig bleibt, zielen die Gesundheitsbehörden mit diesen Maßnahmen darauf ab, die Ausbreitung der Epidemie unter Kontrolle zu bringen.