Gesundheitsministerium kündigt an: Sucht-Screening für die Altersgruppe 12-18 Jahre kommt
In der Türkei wird ein Screening-Programm für die Altersgruppe der 12- bis 18-Jährigen eingeführt, um Risiken wie digitale Abhängigkeit und Drogenmissbrauch an Schulen frühzeitig zu erkennen.
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Das Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass an Schulen Risikobewertungen als neue Maßnahme gegen die wachsenden Suchtrisiken unter Jugendlichen durchgeführt werden. Im Rahmen der in Kraft tretenden Anwendung werden Fallerkennungen durch wissenschaftlich validierte Umfragen und Fragebögen erfolgen.
Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu erklärte bei der Beantwortung von Fragen der Abgeordneten im Ausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei, der die Kriminalisierung von Kindern untersucht, dass neue Schritte im Kampf gegen Sucht unternommen werden.
Memişoğlu sagte: „Das Gesundheitssystem der Türkei wird hinsichtlich der Zugänglichkeit weltweit als vorbildlich angesehen. Wir planen ein Screening an Schulen für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, insbesondere in Bezug auf Tabak-, Substanz- und Verhaltenssüchte. In Zusammenarbeit mit unserem Bildungsministerium werden wir Screening- und Beratungsdienste einführen.“ Er teilte die Details des neuen Programms mit und betonte, dass dies der erste Schritt umfassender Arbeiten sei, die fortgesetzt werden.
Aufgrund von Behauptungen in einigen Medienorganen, dass „an Schulen Drogentests durchgeführt würden“, gab das Gesundheitsministerium eine Erklärung ab. In der offiziellen Mitteilung wurde betont, dass das Risiko der Jugendlichen in Bezug auf digitale Abhängigkeit, Tabakkonsum und andere Suchtformen durch ein unter Mitwirkung von Akademikern erstelltes Screening-Programm nach internationalen Standards bewertet werden soll. In der Erklärung hieß es: „Bei dieser Arbeit handelt es sich nicht um biologische Tests, sondern um einen präventiven Ansatz der öffentlichen Gesundheit, der darauf abzielt, Risiken bei Jugendlichen durch sorgfältig konzipierte und wissenschaftlich validierte Umfragen und Fragebögen frühzeitig zu erkennen.“