Grippewellen nehmen zu: 8 Todesfälle in kurzer Zeit
Im Nachbarland Griechenland wächst der Einfluss der Grippewelle stetig; acht Todesfälle innerhalb der letzten Woche haben für Aufsehen gesorgt. Gesundheitsbehörden warnen insbesondere Risikogruppen und rufen zur Impfung auf.
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In ganz Griechenland ist die Zahl der Krankenhausaufnahmen aufgrund von Grippeerkrankungen in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Insbesondere in den Krankenhäusern in Athen sind die Notaufnahmen mit einem erheblichen Ansturm konfrontiert. Im Kinderkrankenhaus "Agia Sofia" in der Hauptstadt wurden innerhalb weniger Stunden mehr als 160 Kinder ärztlich untersucht. Ähnlich verhält es sich in den Krankenhäusern "Laiko" und "Sotiria", wo Berichten zufolge über 250 beziehungsweise mehr als 100 Personen wegen Atemwegsinfektionen und Grippesymptomen behandelt wurden.
Experten weisen darauf hin, dass sich die Grippefälle im Land in einem Aufwärtstrend befinden und insbesondere Risikogruppen zur Vorsicht mahnen.
In einer Erklärung der griechischen Nationalen Gesundheitsbehörde (EODY) wurde mitgeteilt, dass in den letzten sieben Tagen 8 Menschen an den Folgen der Grippe verstorben sind, über 870 Patienten stationär behandelt wurden und sich 15 Personen auf Intensivstationen befinden. Die Behörde teilte mit: „Während die meisten gesunden Personen die Krankheit mild und in kurzer Zeit überstehen, können bei Risikogruppen ernsthafte Komplikationen auftreten.“
In den Stellungnahmen der Behörden wurde unterstrichen, dass sich Personen aus Risikogruppen, insbesondere ältere Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, gegen Grippe impfen lassen sollten. Es wurde erneut betont, dass die Impfung die Wahrscheinlichkeit schwerer Krankheitsverläufe und Krankenhausaufenthalte deutlich verringert.
Während die weitere Ausbreitung der Grippewelle im Land Sorge bereitet, rufen die Gesundheitsbehörden die Öffentlichkeit dazu auf, Hygieneregeln einzuhalten und präventive Maßnahmen zu ergreifen.