Arbeitsniederlegung durch Hausärzte: Erneuter Streik vom 6. bis 10. Januar 2025

Hausärzte, medizinisches Fachpersonal und Hebammen haben angekündigt, vom 6. bis 10. Januar 2025 erneut die Arbeit niederzulegen. In einer Erklärung wurde betont, dass der Protest gegen ungerechte Vergütungsregelungen und das leistungsabhängige Entgeltsystem fortgesetzt wird.

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Hausärzte und medizinisches Fachpersonal haben nach ihren bereits im November und Dezember durchgeführten Arbeitsniederlegungen angekündigt, vom 6. bis 10. Januar 2025 erneut die Arbeit niederzulegen. Der Streik, an dem sich Hausärzte und Hebammen beteiligen, wird insgesamt 5 Tage dauern.

"UNSERE VERGÜTUNG WIRD WILLKÜRLICH GEKÜRZT"

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Birlik ve Dayanışma Sendikası, Dr. Derya Mengücük, äußerte sich zu den Schwierigkeiten, mit denen das medizinische Personal seit langem konfrontiert ist, sowie zu den ungerechten Vergütungsregelungen, und erklärte, dass sie diese Aktion durchführen werden. Dr. Derya Mengücük erklärte: "Wir, als Hausärzte und Mitarbeiter in der Familienmedizin, die in der gesamten Türkei aufopferungsvoll Gesundheitsdienste leisten, setzen unseren Protest und unseren Widerstand gegen ungerechte und der Menschenwürde widersprechende Praktiken fort. Die jüngste Verordnung über Verträge und Vergütungen in der Familienmedizin schädigt unsere beruflichen Rechte und unsere Arbeitsplatzsicherheit zutiefst. Dies ist die Aufzwingung eines Systems, in dem unsere Arbeit und unser Engagement missachtet werden. Es macht die Arbeitsplatzsicherheit und die Absicherung im Ruhestand unmöglich. Durch schwer erreichbare Ziele wird unsere Vergütung willkürlich gekürzt und die Qualität der Gesundheitsdienste gefährdet. Um dies zu verschleiern und sowohl die Mitarbeiter als auch die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, sehen wir, dass in diesem Monat und möglicherweise auch in den kommenden Monaten einige Ziele und Kriterien bei der Berechnung außen vor gelassen werden. Dass einige Sätze willkürlich und entgegen ihrer eigenen veröffentlichten Verordnung nicht in die Berechnung einbezogen werden, bestätigt, dass diese Kürzungen real sind. Das Ziel ist es, dies für eine gewisse Zeit zu tarnen. Dies ist eine Praxis, die die individuelle Verantwortung des Patienten ignoriert."