Intelligente Linsen bei Katarakt-Operationen machen Brillen überflüssig
Symptome wie verschwommenes Sehen, verblasste Farben oder ein trüber Blick deuten auf eine Katarakt-Erkrankung hin. Wenn der Graue Star nicht behandelt wird, kann dies zu Sehverlust führen; bei frühzeitiger Erkennung ist die Erkrankung jedoch operativ heilbar. Die bei Katarakt-Operationen eingesetzten intelligenten Linsen ermöglichen es Patienten, in der Nähe, in der mittleren Distanz und in der Ferne ohne Brille scharf zu sehen.
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Katarakt (Grauer Star) wird als eine Augenerkrankung definiert, bei der die transparente Linse im Auge trüb wird und durch verschiedene Fleckenbildungen ihre Transparenz verliert. Im Volksmund ist sie auch als „Grauer Star“ bekannt.
Die Katarakt-Erkrankung, die bei ausbleibender Behandlung zu Sehverlust führen kann, kündigt sich zunächst durch Probleme wie verschwommenes Sehen im Nahbereich, verblasste Farben und trübes Sehen an.
Die Katarakt-Operation zählt heute zu den erfolgreichsten Eingriffen mit der höchsten Patientenzufriedenheit.
Bei einer Katarakt-Operation wird in der Regel keine Vollnarkose verabreicht; stattdessen werden die Augen lediglich mit Tropfen leicht betäubt. Der Eingriff ist für jedes Auge in einer kurzen Zeit von etwa 15 bis 20 Minuten abgeschlossen.
ERMÖGLICHT SEHEN IN DER FERNE OHNE BRILLE
Die bei Katarakt-Operationen verwendeten intelligenten Linsen ermöglichen es Patienten, in der Nähe, in der mittleren Distanz und in der Ferne ohne Brille zu sehen. Die intelligenten Linsen werden individuell ausgewählt und basierend auf detaillierten Messungen und Untersuchungen vor der Operation eingesetzt.
Das wichtigste Merkmal der intelligenten Linsen ist die Klarheit, die sie im mittleren Entfernungsbereich bieten. Nach einer Katarakt-Operation mit intelligenten Linsen wird auch in mittleren Distanzen, in denen die Sehqualität am wichtigsten ist – wie bei der Computernutzung, dem Fernsehen, dem Blick auf nahe und ferne Objekte im Auto oder beim Sehen in der Küche –, eine klare Sicht erzielt.
Die Technologie der intelligenten Linsen wird neben der Katarakt-Behandlung auch bei Patienten über 40 Jahren bevorzugt, die mit einer einzigen Linse sowohl in der Nähe als auch in der Ferne ohne Brille sehen möchten, sowie bei jungen Patienten, deren Augenwerte für eine Laserbehandlung zu hoch sind.
REGELMÄSSIGE UNTERSUCHUNGEN AB 40 JAHREN SIND EIN MUSS
Der Graue Star, dessen Häufigkeit mit dem Alter zunimmt und der sich bei Menschen im Alter von 55 bis 60 Jahren durch eine leichte Trübung und Verhärtung der Augenlinse bemerkbar macht, tritt bei etwa 15 bis 20 Prozent der 60-Jährigen, bei 30 bis 40 Prozent der über 65-Jährigen und bei 50 Prozent der über 75-Jährigen auf.
Der Graue Star ist weltweit die häufigste Ursache für behandelbare Erblindung.
Experten empfehlen, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig einen Augenarzt aufzusuchen, um die Erkrankung frühzeitig zu erkennen.