Kaffee in Beyoğlu getrunken, vergiftet
Die junge Ingenieurin Ayben Ö. wurde auf die Intensivstation eingeliefert, nachdem sie in einem Café in Beyoğlu einen türkischen Kaffee getrunken hatte und daraufhin erkrankte.
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Im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu begann die 26-jährige Ingenieurin Ayben Ö. ernsthafte gesundheitliche Probleme zu entwickeln, nachdem sie in einem Café, das sie mit einer Freundin besuchte, einen türkischen Kaffee getrunken hatte. Nachdem sie einen Schluck von dem Kaffee genommen hatte, bekam sie Atembeschwerden und spürte ein Taubheitsgefühl auf der Zunge; sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Ayben Ö. suchte zunächst das Taksim-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus auf, wurde jedoch in das Şişli-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus überwiesen, da dort keine Endoskopie durchgeführt werden konnte.
Es wurde berichtet, dass während der Überweisung kein Krankenwagen bereitgestellt wurde und sie das Krankenhaus aus eigener Kraft erreichte. Bei den dort durchgeführten Untersuchungen wurde eine hohe Konzentration an ätzenden Stoffen im Blut von Ayben Ö. festgestellt; sie wurde intubiert und auf die Intensivstation verlegt.
Der CHP-Abgeordnete Hasan Öztürkmen erklärte über soziale Medien: "Die Menschen in Istanbul leben durch Zufall! Ein weiterer Fall von Lebensmittelvergiftung! Die 26-jährige A.Ö., die nach dem Genuss eines Kaffees in Beyoğlu erkrankte, kämpft um ihr Leben."
KAFFEEPROBE KONNTE NICHT UNTERSUCHT WERDEN
Es wurde bekannt, dass die Probe des Kaffees, den Ayben Ö. getrunken hatte, während ihres Transports ins Krankenhaus verschüttet wurde und daher nicht untersucht werden konnte. Dieser Umstand erschwert die Aufklärung des Vorfalls.
In Istanbul hatte es bereits zuvor einen ähnlichen Vergiftungsfall gegeben, bei dem eine vierköpfige Familie ums Leben kam.