Krim-Kongo-Alarm: Falsche Entfernung von Zecken kann tödlich sein
Aufgrund der zuletzt häufiger auftretenden Fälle von Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber (KKHF) müssen Bürger bei der Zeckengefahr vorsichtig sein. Nachdem durch Zecken übertragene Krankheiten zu Todesfällen geführt haben, sind Gesundheitszentren aktiv geworden und haben Informationsbroschüren an die Bürger verteilt. Was sind die wichtigen Warnhinweise zur Krim-Kongo-Hämorrhagischen Fieber-Erkrankung (KKHF)? Hier sind die Details...
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PERSONEN SOLLTEN IHREN KÖRPER KONTROLLIEREN
Dr. Tuğba Topbaş, Leiterin des Suşehri-Zentrums für Familien- und Gemeindegesundheit, betonte, dass Bürger, die sich in ländlichen Gebieten aufhalten, vorsichtig sein müssen: „Beim Besuch von Gebieten, die hinsichtlich Zecken als riskant gelten – wie Felder, Weinberge, Gärten, Wälder und Picknickplätze –, sollte körperbedeckende Kleidung getragen werden. Nach der Rückkehr aus Risikogebieten sollten Personen ihren eigenen Körper sowie den ihrer Kinder kontrollieren.
Wenn eine Zecke zugestochen hat, sollte sie ohne Zeitverlust und ohne sie mit bloßen Händen zu berühren, so nah wie möglich an der Einstichstelle entfernt werden. Falls die Person die Zecke nicht selbst entfernen kann, muss sie umgehend die nächste Gesundheitseinrichtung aufsuchen. Personen, die von einer Zecke gestochen wurden, sollten nach der Entfernung des Parasiten 10 Tage lang auf Symptome wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen achten“, sagte sie.
FALSCHE BEHANDLUNG FÜHRT DAZU, DASS DIE ZECKE TIEFER EINDRINGT
Topbaş erklärte, dass man auf keinen Fall mit Zigarettenstummeln, Kölnisch Wasser, Öl oder Feuer gegen die Zecke vorgehen dürfe: „Personen, bei denen Krankheitssymptome auftreten, sollten ohne zu zögern erneut eine Gesundheitseinrichtung aufsuchen. Wenn Personen die Zecke nicht entfernen können, sollte unbedingt darauf verzichtet werden, Öl, Zigarettenstummel, Kölnisch Wasser oder Feuer auf die Zecke anzuwenden. Solche Maßnahmen führen im Gegenteil dazu, dass die Zecke versucht, tiefer in den Körper einzudringen und infiziertes Blut erneut in die Wunde abgibt“, fügte sie hinzu.