Masern-Ausbruch in diesem Land weitet sich aus: Zahl der verstorbenen Kinder auf 409 gestiegen

Die Zahl der Kinder, die an dem seit März in Bangladesch grassierenden Masern-Ausbruch gestorben sind, nimmt weiter zu. In einer aktuellen Mitteilung wurde bekannt gegeben, dass die Zahl der masernbedingten Todesfälle auf 409 gestiegen ist.

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In Bangladesch ist seit Mitte März ein deutlicher Anstieg der Zahl der Kinder zu verzeichnen, die an Masern verstorben sind. In der jüngsten Mitteilung der Gesundheitsbehörden wurde berichtet, dass die Gesamtzahl der Todesopfer, basierend auf bestätigten und wahrscheinlichen Fällen, auf 409 gestiegen ist.

Nach Angaben der Generaldirektion für Gesundheitsdienste sind in den letzten 24 Stunden weitere 11 Kinder verstorben, bei denen Masern diagnostiziert wurden oder entsprechende Symptome auftraten. Die Behörden bestätigten, dass bei vier dieser Kinder die Krankheit durch Labortests nachgewiesen wurde, während sieben weitere Kinder als Verdachtsfälle eingestuft wurden.

Dieser rasante Anstieg der Todesfälle bei Kindern hat die Gesundheitsbehörden insbesondere in den letzten zwei Monaten zum Handeln gezwungen. Mit der Bekanntgabe, dass die Gesamtzahl der Todesfälle seit dem 15. März 409 erreicht hat, wächst die Sorge im Land.

Angesichts der alarmierenden Todeszahlen hat die Regierung von Bangladesch am 7. April eine landesweite Notfall-Impfkampagne gestartet. Experten weisen darauf hin, dass Masern zu schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenentzündung (Pneumonie) und Gehirnentzündung (Enzephalopathie) führen können. Trotz weltweiter Impfbemühungen bleiben Masern weiterhin eine der Hauptursachen für Kindersterblichkeit. Die Behörden mahnen Familien eindringlich, ihre Kinder impfen zu lassen.