Medikament gegen Herzinfarkte aus Spinnengift entwickelt: Klinische Studien am Menschen gestartet
Forscher der University of Queensland haben festgestellt, dass das im Gift von Trichternetzspinnen enthaltene Peptid „Hi1a“ eine wirksame Behandlung gegen Herzinfarkte darstellen könnte. Das Forschungsteam hat eine Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Dollar erhalten, um mit den klinischen Studien für dieses neue Medikament zu beginnen.
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Unter der Leitung von Forschern der University of Queensland in Australien wurde bekannt gegeben, dass die klinischen Studien am Menschen für ein Medikament beginnen, das aus dem Gift von Trichternetzspinnen entwickelt wurde und als potenzielle Behandlung für Herzinfarkte gilt.
Auf der Website der University of Queensland wurde eine Erklärung zu dem Medikament veröffentlicht, das mithilfe der Trichternetzspinne, einem der giftigsten Gliederfüßer der Welt, entwickelt wurde.
Die Forscher berichteten, dass das in der Spinne enthaltene Peptid, bekannt als „Hi1a“, sowohl Schäden während eines Herzinfarkts verhindern als auch ein transplantiertes Herz schützen könnte.
Dank einer Unterstützung in Höhe von etwa 12 Millionen Dollar aus dem Medical Research Future Fund (MRFF) wurde festgehalten, dass nun zu klinischen Studien übergegangen wird, um das Medikament am Menschen zu testen.
Die Forscher, die erklärten, dass die klinischen Studien etwa 4 Jahre dauern und das Potenzial des Medikaments messen werden, äußerten: „Sollte das Medikament erfolgreich sein, wird es nicht nur die Überlebenschancen und die Lebensqualität der Patienten verbessern, sondern auch die Kosten im Gesundheitswesen erheblich senken.“