Ministerium gibt bekannt: Vogelgrippe in Konya festgestellt!

Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hat bekannt gegeben, dass in einem Eierproduktionsbetrieb in Konya die Vogelgrippe nachgewiesen wurde.

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Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft teilte mit, dass in einem Eierproduktionsbetrieb im Bezirk Meram in Konya ein Fall von Vogelgrippe festgestellt wurde und die von den infizierten Tieren stammenden Eier umgehend vernichtet wurden. Das Ministerium betonte: „Es liegt keine Situation vor, die in unserem Land als Epidemie bezeichnet werden könnte.“

In der auf dem Social-Media-Konto des Ministeriums veröffentlichten Erklärung wurde mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr in 158 Ländern und in diesem Jahr in 74 Ländern Fälle von Vogelgrippe aufgetreten sind.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Türkei auf drei wichtigen Vogelzugrouten liegt und während der Migration zeitweise als vorübergehender Lebensraum für Wildvögel dient, wodurch das Risiko besteht, dass in Europa auftretende Fälle in das Land eingeschleppt werden.

'EIER WURDEN VOR DEM VERKAUF VERNICHTET'

Nachdem am 31. Oktober Informationen über Todesfälle bei Legehennen im Bezirk Meram in Konya eingegangen waren, begaben sich die beim Provinz-Landwirtschaftsamt tätigen Tierärzte umgehend zum Betrieb und stellten das Gebiet unter Quarantäne. In der Erklärung wurde Folgendes festgehalten:

- Die aus dem Betrieb entnommenen Proben wurden von den Expertenteams unseres Veterinärkontrollinstituts in Konya analysiert, wobei in den Tests das Virus Avian Influenza H5N1 (Vogelgrippe) nachgewiesen wurde. Im Rahmen der Grundsätze der Weltorganisation für Tiergesundheit wurde um den betroffenen Eierproduktionsbetrieb ein Schutz- und Überwachungsgebiet mit einem Radius von 10 Kilometern festgelegt und in den in diesem Gebiet ansässigen Betrieben wurden die erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen. Seit dem ersten Todesfall wurde der Abtransport von lebenden Tieren, Eiern, Eierkartons sowie jeglichen Stoffen und Materialien mit Ansteckungsrisiko aus dem Gebiet gestoppt und mit der Vernichtung der identifizierten oder gefährdeten Tiere, Eier und Futtermittel begonnen.

- Es wurden alle Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Die in Konya festgestellte Krankheit ist ein Einzelfall; eine Situation, die in unserem Land als Epidemie bezeichnet werden könnte, liegt nicht vor. Die von den infizierten Tieren stammenden Eier wurden sofort vernichtet, bevor sie in den Handel gelangen konnten.

- Wir versichern, dass bei den bereits in den Handel gebrachten Geflügelprodukten keine Gefahr für die menschliche Gesundheit besteht, und teilen der Öffentlichkeit respektvoll mit, dass diese von unserer Bevölkerung bedenkenlos verzehrt werden können.