Ministerium veröffentlicht kritische Daten: 3,5 Millionen Menschen gemessen, Ergebnisse schlechter als erwartet

In den ersten fünf Wochen der vom Gesundheitsministerium durchgeführten Kampagne „Lerne dein Idealgewicht kennen, lebe gesund“ wurden Größe und Gewicht von mehr als 3,5 Millionen Menschen gemessen. Den Messergebnissen zufolge waren nur etwa 37 Prozent der Teilnehmer untergewichtig oder normalgewichtig, während 35 Prozent übergewichtig und 28 Prozent fettleibig (adipös) waren. Auffällig war die hohe Rate an Übergewicht bei Männern und Adipositas bei Frauen.

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Das Gesundheitsministerium hat die Daten zu den ersten fünf Wochen der landesweiten Kampagne „Lerne dein Idealgewicht kennen, lebe gesund“ veröffentlicht.

FRAUEN HABEN SICH HÄUFIGER BETEILIGT

Nach Angaben des Ministeriums wurden seit Beginn der Kampagne insgesamt 3.572.436 Personen hinsichtlich Größe und Gewicht vermessen. 47,1 Prozent dieser Teilnehmer waren Männer, 52,9 Prozent waren Frauen.

2,2 MILLIONEN MENSCHEN ÜBER DEM NORMALGEWICHT

Die erhobenen Daten lieferten wichtige Erkenntnisse basierend auf dem Body-Mass-Index (BMI). Es wurde festgestellt, dass etwa 2.221.201 der Personen, die an der Messung teilnahmen, über dem Normalgewicht lagen.

28 PROZENT IN DER ADIPOSITAS-KLASSE

Während nur 5 Prozent der Teilnehmer als untergewichtig und 32 Prozent als normalgewichtig eingestuft wurden, fielen 35 Prozent in die Kategorie übergewichtig und 28 Prozent in die Kategorie adipös.

DATEN DER FÜNFTEN WOCHE

In der fünften Woche, die vom 7. bis 13. Juni lief, erreichte die Teilnahme an der Kampagne ein Rekordniveau. In diesem Zeitraum wurden Größe und Gewicht von insgesamt 930.941 Personen gemessen, davon 441.269 Männer und 489.672 Frauen.

Die BMI-Ergebnisse dieser Woche waren ebenfalls bemerkenswert. 5,9 Prozent der Teilnehmer waren untergewichtig, 33,2 Prozent normalgewichtig, 35,1 Prozent übergewichtig und 25,8 Prozent adipös.

Das Gesundheitsministerium informierte 567.319 Personen, deren BMI-Wert über dem Normalbereich lag, und verwies sie an medizinische Primärversorgungszentren, damit sie dort eine kostenlose Ernährungs- und Bewegungsberatung in Anspruch nehmen können. Diese Gruppe bestand aus 300.534 Frauen und 266.785 Männern.

Die aus der Kampagne gewonnenen Daten zeigten zudem bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während bei Männern die Übergewichtsrate mit 40,5 Prozent hervorstach, lag dieser Wert bei Frauen bei 30,6 Prozent. Andererseits wurde festgestellt, dass 31 Prozent der Frauen adipös sind, während dies bei 22,3 Prozent der Männer der Fall ist. Dieses Bild verdeutlicht, dass die Adipositasrate bei Frauen höher ist, während bei Männern die Übergewichtsrate stärker dominiert.