Mit steigenden Temperaturen treten erste Zeckenfälle auf: Experten warnen
Experten weisen darauf hin, dass mit dem wärmeren Wetter die Gefahr durch das von Zecken übertragene Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber (KKHF) erneut zunimmt, und mahnen Personen, die sich im Freien aufhalten, zur Vorsicht.
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Das Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber (KKHF), im Volksmund als Zeckenbiss bekannt, tritt in der Türkei insbesondere in ländlichen Gebieten häufiger auf als in Städten. Aufgrund unsachgemäßer Behandlung kann sich das KKHF durch Symptome wie Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen durch Blutungen bemerkbar machen.
Die Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. Saadet Gök erklärte, dass die Temperaturen nach den jüngsten Regenfällen gestiegen seien und mit dieser Erwärmung einige Zeckenarten in der Natur das tödliche Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus (KKHF) auf Menschen übertragen würden:
"Mit dem wärmeren Wetter verbringen die Menschen mehr Zeit in Parks, Gärten und auf landwirtschaftlichen Flächen. Es ist bekannt, dass die Zeckenfälle von Anfang April bis Ende August zunehmen. Besonders wenn wir uns in offenen Bereichen aufhalten, ist das Tragen heller Kleidung sehr wichtig, damit Zecken besser erkannt werden können. Es ist zudem sehr wichtig, die Hosenbeine in die Socken zu stecken und gegebenenfalls Stiefel zu tragen.
Wenn wir nach Hause zurückkehren, müssen wir unseren Körper auf Zecken untersuchen, insbesondere in den Kniekehlen, an den Rückseiten der Beine, im Nacken und hinter den Ohren. Wenn eine Zecke zugestochen hat, müssen wir unbedingt ein Gesundheitszentrum aufsuchen. Wenn Sie die Zecke selbst entfernen möchten, sollte dies nicht mit bloßen Händen geschehen, sondern unter Verwendung von Handschuhen oder einer Plastiktüte. Anschließend sollte so schnell wie möglich das nächstgelegene Gesundheitszentrum aufgesucht werden'', sagte sie.