Nach Hantavirus-Angst nun Norovirus-Alarm: 1700 Menschen auf Schiff unter Quarantäne gestellt

Auf einem großen Kreuzfahrtschiff, das in Bordeaux vor Anker liegt, wurden nach dem Auftreten von Krankheitssymptomen bei Passagieren mehr als 1.700 Menschen unter Quarantäne gestellt und müssen im Hafen ausharren.

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Auf dem Kreuzfahrtschiff, das am Dienstagabend im Hafen von Bordeaux anlegte, wurde Passagieren und Besatzungsmitgliedern aus Sorge vor einem plötzlichen Ausbruch das Verlassen des Schiffes untersagt. Die Behörden handelten schnell, nachdem ein 90-jähriger Passagier verstorben war und bei Dutzenden Personen Magen-Darm-Beschwerden aufgetreten waren.

Auf dem unter Quarantäne gestellten Schiff befinden sich insgesamt eintausendzweihundertdreiunddreißig Passagiere und fünfhundertvierzehn Besatzungsmitglieder. Ein Großteil der Passagiere besteht aus britischen und irischen Touristen. Es wurde berichtet, dass bisher bei 50 Passagieren Übelkeit und ähnliche Symptome beobachtet wurden.

Gesundheitsteams haben mit Laboruntersuchungen begonnen und arbeiten an der Analyse von Proben, um festzustellen, ob die Symptome durch das Norovirus verursacht wurden. Um die Lage an Bord unter Kontrolle zu bringen, greifen die Gesundheitsbehörden mit großer Sorgfalt ein.

Während das riesige Kreuzfahrtschiff aufgrund der Quarantänemaßnahmen im Hafen festgehalten wird, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, um die Ausbreitung einer möglichen Epidemie zu verhindern, die die Gesundheit von Tausenden Menschen gefährden könnte.