Projekt für tragbare Sensoren läutet neue Ära der Glukosemessung ein
Ein Projekt für Glukosesensoren der nächsten Generation, das von der Sakarya Uygulamalı Bilimler Üniversitesi (SUBÜ) entwickelt wurde und darauf abzielt, die Probleme bestehender Sensoren im Diabetes-Management zu beheben, wurde im Rahmen des TÜBİTAK 1001-Programms zur Förderung ausgewählt.
İHA
Die Studie mit dem Titel „Entwicklung einer auf kovalenten organischen Gerüsten basierenden Glukosesensor-Architektur“, die unter der Leitung von Prof. Dr. Mustafa Can von der Technologiefakultät der SUBÜ durchgeführt wird, ist in die wissenschaftliche Testphase eingetreten. Im Rahmen des Projekts ist geplant, technische Probleme wie Enzyminstabilität und geringe Signalstabilität bei den derzeit im Diabetes-Management verwendeten Sensoren durch eine neue Architektur zu überwinden, die auf dem „direkten Elektronentransfer (DET)“ basiert.
Die neue Architektur, die aus einer Kombination von kovalenten organischen Gerüsten (COF) – fortschrittlichen Funktionsmaterialien – und leitfähigen Polymeren (PEDOT) besteht, wird die Grundlage für kontinuierliche Glukoseüberwachungssysteme (CGM) sowie für tragbare und implantierbare medizinische Geräte bilden. Dank dieser Technologie wird der Weg für die Herstellung von körperverträglichen und hochpräzisen Biosensoren geebnet.
Studierende sind am F&E-Prozess beteiligt
An dem Projekt, das mit einem interdisziplinären Ansatz durchgeführt wird, sind neben dem akademischen Personal auch Bachelor-, Master- und Doktoranden als Forscher beteiligt. Das Projekt, das als umfassender technischer Prozess von der Synthesephase bis hin zu Biokompatibilitätstests konzipiert ist, zielt darauf ab, die Abhängigkeit der Türkei von Importen im Bereich der Medizintechnik zu verringern.