Psychologische Auswirkungen von Salzkonsum aufgedeckt
Eine neue Studie zeigt, dass Salzkonsum nicht nur physische, sondern auch negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann.
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Es wurde festgestellt, dass der regelmäßige Salzkonsum bei Mahlzeiten zu psychischen Problemen wie Depressionen und Angstzuständen führen kann. Laut der Studie ist das Risiko, an solchen Beschwerden zu erkranken, bei Personen, die häufig Salz konsumieren, um 40 Prozent höher als bei jenen, die selten Salz verwenden.
In der Studie wird darauf hingewiesen, dass Salz die biologische Alterung beschleunigt und die Gehirnchemie beeinflusst, was negative Auswirkungen auf stimmungsregulierende Hormone wie Serotonin und Dopamin hat. Dies könnte die Auswirkungen von Salz auf die psychische Gesundheit erklären.
Chinesische Wissenschaftler betonten, dass diese Untersuchung der erste wissenschaftliche Beweis dafür sei, dass das Hinzufügen von Salz zu Lebensmitteln das Risiko für Depressionen und Angstzustände erhöht. In der Studie wurde beobachtet, dass dieses Risiko selbst bei Personen, die gelegentlich Salz verwenden, um 5 bis 8 Prozent ansteigt.
In der im Journal Affective Disorders veröffentlichten Studie wurden die Daten von 439.412 Personen untersucht; dabei wurde festgestellt, dass bei 9.516 dieser Personen eine Depression und bei 11.796 eine Angststörung diagnostiziert wurde.