Quelle des Hantavirus identifiziert: Region, die das verstorbene Paar auf dem Schiff besuchte, rückt in den Fokus
Experten gaben an, dass die Quelle des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius möglicherweise eine Mülldeponie in Argentinien sein könnte, die das verstorbene niederländische Ehepaar zuvor besucht hatte.
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Das weltweit für Besorgnis sorgende Hantavirus ist zuletzt durch den Tod zweier Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius erneut in den Fokus gerückt. Den vorliegenden Einschätzungen zufolge hielten sich der 70-jährige Leo Schilperoord und seine Ehefrau Mirjam Schilperoord vor ihrer Schiffsreise auf einer als gefährlich eingestuften Mülldeponie in der argentinischen Stadt Ushuaia auf.
Es wird vermutet, dass das niederländische Paar, das sich seit langem für Vogelbeobachtung interessierte, während seiner Erkundungstouren in Südamerika riskante Gebiete aufsuchte und sich das Hantavirus auf der besuchten Mülldeponie zuzog, was in den darauffolgenden Tagen zu ihrem Tod führte. Es wurde bekannt gegeben, dass Leo Schilperoord zunächst unter den Auswirkungen des Virus mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit zu kämpfen hatte, bevor er auf dem Schiff verstarb. Seine Ehefrau Mirjam Schilperoord erlag der Krankheit nach der Reise in Südafrika.
Experten weisen darauf hin, dass das Hantavirus, das durch Exkremente von Nagetieren und durch den Wind verbreitete Staubpartikel auf Menschen übertragen werden kann, insbesondere in Naturschutzgebieten und auf Abfallplätzen ein erhöhtes Infektionsrisiko birgt. Nach einer möglichen Ansteckung können die Symptome innerhalb kurzer Zeit auftreten. Während der Reise auf der MV Hondius befanden sich insgesamt 112 Passagiere an Bord.
Während der Besuch der Mülldeponie vor der Reise als Hauptauslöser des aktuellen Ausbruchs angesehen wird, wurde betont, dass Personen, die Naturaktivitäten wie Vogelbeobachtung nachgehen, mehr denn je auf Hygiene achten sollten.