Salmonella-Krise... Eier aus dem Handel zurückgerufen, Hunderte infiziert

Aufgrund von Salmonellen, die in Eiern belgischer Herkunft nachgewiesen wurden, sind in acht verschiedenen europäischen Ländern Hunderte Menschen erkrankt. Die Behörden forderten dazu auf, die betroffenen Produkte umgehend zurückzugeben.

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Die Lebensmittelsicherheitsbehörden in Belgien haben nach einer Reihe von Salmonellenfällen, die landesweit zahlreiche Menschen betrafen, Alarm geschlagen. Aktuellen Informationen zufolge sind mindestens 306 Personen nach dem Verzehr kontaminierter Eier an einer Salmonelleninfektion erkrankt. Nachdem die betroffene Eiercharge identifiziert wurde, wurde in insgesamt acht Ländern, darunter Belgien, die Niederlande, Frankreich, Italien und Portugal, der Rückruf der entsprechenden Eier angeordnet.

Experten weisen darauf hin, dass die Quelle der infizierten Eier ein Erzeugerbetrieb in der belgischen Region Geel sei. Es wurde bekannt gegeben, dass die Hühner auf dem betroffenen Hof unter Quarantäne gestellt wurden und die Produkte aus den Supermarktregalen entfernt werden. Die belgische Föderale Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FAVV) warnte die Bürger und forderte sie auf: „Geben Sie die Eier im Supermarkt zurück, anstatt sie zu verzehren.“

Während sich die Sorge um die mit Salmonellen belasteten Eier in kurzer Zeit auf viele europäische Länder ausweitete, erklärte FAVV-Sprecherin Helene Bonte, dass der Rückruf in acht Ländern gleichzeitig umgesetzt werde.

Zu den Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Obwohl die Symptome meist innerhalb weniger Tage abklingen, kann die Infektion insbesondere bei kleinen Kindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem zu ernsthaften Komplikationen führen.

ÄHNLICHE FÄLLE BEREITS IN FRÜHEREN JAHREN

In Belgien ist dies nicht der erste Salmonellenausbruch dieser Art. Bei einem früheren Vorfall im März 2025 mussten etwa 70 Personen aufgrund einer durch Eier verursachten Salmonelleninfektion medizinische Einrichtungen aufsuchen. Im Rahmen einer damals eingeleiteten gemeinsamen Untersuchung wurden verdächtige Eier aus dem Handel genommen.

Laut Statistiken der FAVV war im Jahr 2024 in Belgien Salmonellen die Ursache für neun verschiedene Lebensmittelvergiftungen, von denen insgesamt 149 Personen betroffen waren und 20 Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. In früheren Fällen wurde ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch und Lebensmitteln wie Eiern und Tiramisu festgestellt.

Zuletzt wurden in den vergangenen Wochen bei sieben Jugendlichen, die an einem Sommercamp in der Region Lüttich teilnahmen, ähnliche Infektionen festgestellt; alle mussten medizinisch behandelt werden.