Schweres Aufwachen am Morgen kann ein Anzeichen für Depressionen sein

Ein gesunder Schlafrhythmus trägt sowohl zum körperlichen als auch zum geistigen Wohlbefinden bei und steigert zudem den Erfolg im Berufs- und Schulleben. Experten erklären: „Hinter dem Problem, morgens nicht aus dem Bett zu kommen, können Ursachen wie Schlafapnoe, mangelhafte Schlafqualität oder Depressionen stecken“, und fügen hinzu: „Man sollte auf Koffein verzichten.“

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Eine der Grundvoraussetzungen für ein gesundes Leben ist ein gesunder Schlafrhythmus. Um auf die Vorteile des Schlafs für die menschliche Gesundheit aufmerksam zu machen, wird jedes Jahr im März, am Freitag vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche, der „Weltschlaftag“ begangen.

Ein erwachsener Mensch benötigt durchschnittlich 6 bis 8 Stunden Schlaf pro Tag. 

TÜRKEN SCHLAFEN DURCHSCHNITTLICH 6,5 STUNDEN

Obwohl dies von Person zu Person variiert, kann man sagen, dass die durchschnittliche Schlafdauer bei 6 bis 7 Stunden liegt. Bei der türkischen Bevölkerung wurde dieser Wert mit 6,5 Stunden ermittelt. Für ein gesundes Leben ist ein qualitativ hochwertiger und ausreichender Schlaf unerlässlich.

Ein guter und gesunder Schlaf zeichnet sich dadurch aus, dass das Einschlafen innerhalb von 10 Minuten erfolgt, keine Schlafunterbrechungen auftreten und man morgens erholt aufwacht.

Schlafstörungen können unter den Kategorien übermäßiges Schlafen, zu wenig Schlaf und damit verbundene verschiedene Schlafstörungen bewertet werden. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel kann jemand, der an Depressionen leidet, entweder sehr viel schlafen oder überhaupt nicht schlafen können. 

Ein guter Schlaf steigert das Arbeitstempo des Körpers, die Motivation und den Glücksindex und trägt zum Erfolg im Berufs- und Schulleben bei. 

AUF KOFFEIN VERZICHTEN

Für den Schlaf ist Schlafhygiene erforderlich. Das bedeutet, das Schlafzimmer sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Die Vorhänge sollten so geschlossen sein, dass kein Tageslicht eindringt. Ein luftiges und vor Lärm geschütztes Zimmer ist ideal. Im Schlafzimmer sollten keine Geräte wie Mobiltelefone oder Fernseher vorhanden sein.

Für einen gesunden Schlaf muss die Person körperlich und geistig entspannt sein. Man sollte sich angewöhnen, jeden Tag zu ähnlichen Zeiten zu schlafen, und in der Zeit vor dem Schlafengehen auf Koffein und ähnliche als stimulierend geltende Speisen und Getränke verzichten. Die Abendmahlzeit sollte in kleinen Mengen und zu einer frühen Stunde eingenommen werden. 

ZWEI BIS DREI SCHLAFPERIODEN PRO TAG SIND BEI KINDERN NORMAL

Ein Mittagsschlaf ist für einen erwachsenen Menschen nicht notwendig. Bei Erwachsenen ist ein monophasischer Schlaf der richtige. Bei älteren Menschen und Kindern hingegen werden zwei bis drei Schlafperioden pro Tag als normal angesehen. 

Es gibt Gründe für Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufwachen. Wenn man beispielsweise nachts nicht gesund geschlafen hat (z. B. aufgrund eines Schlafapnoe-Syndroms), die Einschlafzeit in die Nacht verschoben wurde, die Person sich angewöhnt hat, spät aufzustehen, oder eine Depression vorliegt, kann es schwerfallen, morgens aufzuwachen.

Indem man die Ursachen dieser Probleme behebt, kann das Problem des morgendlichen Nicht-Aufwachen-Könnens beseitigt werden.