Skandalöser Diskriminierungsvorwurf: Keine Medikamente für Krebspatienten über 65!

Der CHP-Abgeordnete für Bursa, Prof. Dr. Kayıhan Pala, erklärte, dass Krebspatienten über 65 Jahren aufgrund einer SUT-Regelung der Sozialversicherungsanstalt (SGK) der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten verwehrt werde. Er kritisierte die Praxis scharf als „diskriminierend und inakzeptabel“ und forderte das Gesundheitsministerium zu einer dringenden Neuregelung auf.

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Der CHP-Abgeordnete für Bursa und Dozent an der medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Kayıhan Pala, hat scharfe Kritik an einer diskriminierenden Praxis der Sozialversicherungsanstalt (SGK) geübt, die auf der Gesundheitsanwendungsverordnung (SUT) basiert und Patienten, bei denen nach dem 65. Lebensjahr Krebs diagnostiziert wurde, den Zugang zu bestimmten Medikamenten verwehrt. Pala bezeichnete diesen Umstand als Verletzung eines grundlegenden Rechts auf Gesundheitsversorgung und forderte das Gesundheitsministerium auf, diesen Fehler umgehend zu korrigieren.

ALTERSGRENZE BLOCKIERT RECHT AUF GESUNDHEITSVERSORGUNG

Kayıhan Pala machte die Situation über eine Erklärung in den sozialen Medien öffentlich:

"Wer nach dem 65. Lebensjahr die Diagnose #Krebs erhält, bekommt keine Medikamente! Diese diskriminierende Praxis, die das Recht auf Gesundheitsversorgung behindert, muss unverzüglich geändert werden!"


Pala erklärte, dass die SGK unter Berufung auf den entsprechenden Artikel in der SUT insbesondere bei bestimmten Krebsarten wie Nierenkrebs Patienten über 65 Jahren den Zugang zu lebenswichtigen, teuren Medikamenten verweigere.

"SO ETWAS IST ABSURD UND EINE SCHANDE!"

Pala betonte, dass diese Praxis inakzeptabel sei, und fasste das Thema mit folgenden Worten zusammen:

"Wenn die SGK sagt: 'Du bist über 65, ich gebe dir dieses Medikament nicht', dann bedeutet das, einem Bürger den Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten zu verwehren."

Pala drückte aus, dass es eine große Schande sei, wenn ein Rentner, der der Republik Türkei viele Jahre lang gedient habe, keinen Zugang zu Medikamenten erhalte, und forderte, dass dieser Zustand sofort behoben werden müsse.

Prof. Dr. Kayıhan Pala appellierte an das Gesundheitsministerium sowie das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit, diese Praxis, die das Recht auf Gesundheitsversorgung durch eine Altersgrenze einschränkt, schnellstmöglich zu ändern und die Hindernisse für den Zugang aller Krebspatienten zur Behandlung zu beseitigen.