Sonnenstrahlen verursachen Schäden: Besonders Kinder unter 5 Jahren sind gefährdet
Ob in Parks, am Strand oder auf Wiesen – Kinder verbringen in den Sommermonaten oft viel Zeit im Freien und sind daher intensiveren Sonnenstrahlen ausgesetzt. Obwohl Sonnenlicht wichtig für die Vitamin-D-Bildung ist, können Löcher und Ausdünnungen in der Ozonschicht zu ernsthaften Problemen führen. Daher ist es sehr wichtig, Kinder vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen, während sie die Zeit im Freien genießen.
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Besonders bei Babys und Kleinkindern unter 5 Jahren ist aufgrund der empfindlichen Hautstruktur beim Sonnenschutz besondere Vorsicht geboten.
Die Fachärztin für Kinderheilkunde Dr. Şebnem Ersoy weist darauf hin, dass sonnenbedingte Probleme bei Kindern am häufigsten in Form von Sonnenbrand, Sonnenstich, Hautflecken sowie einer Zunahme von Sommersprossen und Muttermalen auftreten, und erklärt: "Hautverbrennungen, die durch übermäßige Sonneneinstrahlung insbesondere im Kindesalter entstehen, sind ein bedeutender Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Hautkrebs.
Sonnenstrahlen können DNA-Schäden in den Hautzellen verursachen und so zur Entstehung von Hautkrebs führen. Tatsächlich ist das Risiko, im späteren Leben an Hautkrebs zu erkranken, bei Kindern, die bereits einmal einen Sonnenbrand hatten, dreimal so hoch. Daher ist es von großer Bedeutung, Kinder vor der Sonne zu schützen."
Der wichtigste Weg, sich vor der Sonne zu schützen, ist, sie zu meiden. Bewölktes Wetter oder schattige Bereiche bieten keinen vollständigen Schutz vor der Sonne.
Daher ist es sehr wichtig, darauf zu achten, dass Ihr Kind zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, wenn die Sonnenstrahlen am steilsten auf die Erde treffen, nicht der Sonne ausgesetzt wird.
Hut mit breiter Krempe
Verwenden Sie Hüte mit breiter Krempe, um Ihr Kind vor der Sonne zu schützen. Hüte mit breitem Schirm, die zusätzlich mit Stoff an Vorder- und Rückseite verstärkt sind (wie Fischerhüte, Bucket Hats oder Rettungsschwimmer-Hüte), sind eine gute Wahl, da sie auch Gesicht und Nacken schützen.
Sonnenbrille ist sehr wichtig
Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind eine Sonnenbrille trägt, um seine Augen vor schädlichen UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Eine Sonnenbrille mit CE- oder UV-400-Zertifizierung zeigt an, dass sie einen guten Schutz gegen UV-Strahlen bietet.
Schultern nicht unbedeckt lassen
Achten Sie in den Sommermonaten darauf, dass die Kleidung Ihres Kindes einen Schutz gegen Sonnenstrahlen bietet. Wenn Ihr Kind längere Zeit im Freien bleibt, ziehen Sie ihm keine ärmellosen Kleidungsstücke an, die die Schultern unbedeckt lassen. Weit geschnittene, leichte Kleidung hält den Körper kühl. Die Stoffe sollten keine Sonnenstrahlen durchlassen, dicht gewebt und hellfarbig sein. Heutzutage gibt es auch spezielle schnell trocknende Kleidung mit Sonnenschutz, die bevorzugt werden kann", sagt sie.
30 Minuten vor dem Sonnenbaden auftragen
Ein weiterer wichtiger Punkt, den Sie bei der Verwendung von Sonnencreme beachten sollten, ist, das Produkt 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne in ausreichender Menge und Dicke auf die Haut aufzutragen. Empfindliche Bereiche wie Gesicht, Schultern, Nacken und Hals sollten kontinuierlich mit einem Schutzprodukt geschützt werden. Das Produkt muss nach dem Schwimmen im Pool oder Meer, nach dem Schwitzen und nach dem Abtrocknen mit einem Handtuch unbedingt erneuert werden.
Auf diese Eigenschaften bei Sonnencreme achten!
Die Verwendung von Sonnencreme gilt als eine der sichersten Methoden, um sich vor den schädlichen Strahlen der Sonne zu schützen. Da die Haut von Babys sehr empfindlich ist und ihre Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, wird die Verwendung von Sonnencreme bei Babys unter 6 Monaten nicht empfohlen. Daher sollten sie geschützt werden, indem direkter Kontakt mit Sonnenstrahlen vermieden wird. Ab dem 6. Monat wird darauf hingewiesen, dass unabhängig vom Hauttyp Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden sollten.
Worauf beim Kauf von Sonnencreme für Kinder zu achten ist:
- SPF 30 oder höher (möglichst SPF 50)
- Sollte UVA- und UVB-Filter gleichzeitig enthalten
- Sollte Sonnenstrahlen in hohem Maße filtern
- An die Haut von Babys und Kindern angepasst und dermatologisch getestet sein
- Frei von Parabenen und Alkohol sein
- Mineralische oder organomineralische Schutzfilter enthalten
- Nicht durch Wärme und pH-Wert der Haut beeinträchtigt werden
- Beständig gegen Wasser, Meerwasser, Schweiß, Verdunstung und Reibung sein
- Geruchlos und parfümfrei sein