Studie: Gehgewohnheiten beeinflussen den nächtlichen Schlaf
Eine an der George Mason University durchgeführte Studie hat ergeben, dass die Art des Gehens mit dem nächtlichen Schlaf zusammenhängen könnte.
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Wissenschaftler der George Mason University in den USA haben in einer Studie an jungen Erwachsenen entdeckt, dass der Gehstil mit der Schlafqualität in Verbindung stehen könnte. Im Rahmen der Untersuchung wurden die Teilnehmer mit Bewegungssensoren ausgestattet, um ihr Gangbild zu analysieren. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen, die ihre Hüften stärker bewegen und unregelmäßige Schritte machen, eine höhere Wahrscheinlichkeit für Schlafprobleme aufweisen.
Der Bewegungswissenschaftler Joel Martin, der die Studie leitete, erklärte, dass diese Unterschiede im täglichen Leben beobachtet werden könnten. Martin wies darauf hin, dass der Gang von Personen mit Schlafmangel "wie betrunken" wirken könne.
Im Rahmen der Studie wurden 123 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren untersucht. 59 Prozent der Teilnehmer schliefen gut, während 41 Prozent unter Schlafproblemen litten. Die Teilnehmer wurden mit am Körper befestigten Bewegungssensoren auf einer ovalen Bahn zum Gehen aufgefordert, wobei ihre Gangmuster mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert wurden. Bei den Personen mit Schlafmangel wurde eine geringere Rotation der unteren Wirbelsäule sowie eine stärkere Veränderung der Beckenneigungswinkel beobachtet.
In der Vergangenheit wurden bereits ähnliche Untersuchungen durchgeführt. So ergab beispielsweise eine Studie der Universität Haifa aus dem Jahr 2016, dass ältere Menschen mit Schlafmangel asymmetrischer und langsamer gehen. Zudem zeigte eine 2020 an der Louisiana State University durchgeführte Studie, dass ältere Menschen mit geringer Schlafqualität unregelmäßige Gangmuster aufweisen.