UN-Vertreter: Kosten der Ebola-Epidemie in Afrika erreichen 6,3 Milliarden Dollar

Damien Mama, Vertreter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), erklärte, dass die Ebola-Epidemie in der Region ein Entwicklungsrisiko darstellt, das über eine reine Gesundheitskrise hinausgeht.

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Damien Mama, der ständige Vertreter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) in der Demokratischen Republik Kongo, gab bekannt, dass die Kosten der Ebola-Epidemie für Afrika 6,3 Milliarden Dollar erreicht haben.

Mama wies darauf hin, dass die Epidemie nicht nur im Gesundheitssektor, sondern auch im wirtschaftlichen und sozialen Leben schwerwiegende Folgen haben könnte. In der Erklärung wurde davor gewarnt, dass Ebola zu Hunderttausenden von Arbeitsplatzverlusten führen und sich zu einer umfassenderen Entwicklungskrise für die Region ausweiten könnte.

Damien Mama betonte, dass die Epidemie bei Bereitstellung der notwendigen Ressourcen und schnellem Handeln unter Kontrolle gebracht werden könne: „Wenn wir über die notwendigen Ressourcen verfügen und handeln, können wir diese Epidemie unter Kontrolle bringen und weitere Verluste verhindern“, sagte er.

Mama erklärte, dass andernfalls das Risiko bestehe, dass sich der Gesundheitsnotstand zu einer tieferen und länger anhaltenden Entwicklungskrise in der gesamten Region und möglicherweise auf kontinentaler Ebene ausweite.

Während in der Überschrift des Agenturtextes die Kosten mit 3,6 Milliarden Dollar angegeben wurden, wird im Erklärungsabschnitt die vom UN-Vertreter genannte Zahl mit 6,3 Milliarden Dollar beziffert.