Vorwurf der Verletzung des Rechts auf Gesundheitsversorgung beim inhaftierten Anwalt Saldıroğlu
Die Anwälte des wegen des Vorwurfs der „Beleidigung des Präsidenten“ inhaftierten Anwalts Burak Saldıroğlu behaupten, dass ihr Mandant keinen Zugang zu notwendigen Medikamenten habe und sein Recht auf Gesundheitsversorgung verletzt werde. Die Anwälte haben bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul die Freilassung von Saldıroğlu beantragt.
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Der Anwalt Burak Saldıroğlu wurde aufgrund seiner Beiträge in den sozialen Medien wegen des Vorwurfs der „Beleidigung des Präsidenten“ inhaftiert. Die Anwälte von Saldıroğlu gaben an, dass ihr Mandant im Gefängnis unter gesundheitlichen Problemen leide und keinen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten habe. Die Anwälte erklärten, dass diese Situation das Leben von Saldıroğlu gefährde.
In einer von Saldıroğlus Anwälten veröffentlichten Erklärung hieß es: „Das Recht unseres Mandanten auf Gesundheitsversorgung wird schwerwiegend verletzt. Der fehlende Zugang zu notwendigen Medikamenten stellt ein lebensbedrohliches Risiko dar. Aus diesem Grund muss er umgehend freigelassen werden.“
In dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eingereichten Antrag wurde betont, dass sich der Gesundheitszustand von Saldıroğlu unter den Haftbedingungen weiter verschlechtern könnte. Die Anwälte argumentierten, dass eine Fortsetzung der Behandlung von Saldıroğlu außerhalb des Gefängnisses zwingend erforderlich sei.
In dem Fall, der in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt hat, weisen auch Menschenrechtsverteidiger auf die Bedeutung des Schutzes des Rechts auf Gesundheitsversorgung in Gefängnissen hin. Die Situation von Saldıroğlu hat die Frage des Zugangs von Häftlingen zu medizinischen Dienstleistungen in Gefängnissen erneut auf die Tagesordnung gebracht.