Was ist der Affenpocken-Ausbruch? Was bedeutet mpox?

Nach dem Auftreten von 19 Affenpockenfällen in der Republik Kongo begannen Nutzer, Fragen wie „Was sind Affenpocken?“, „Was ist der Affenpocken-Ausbruch?“ und „Was ist mpox?“ zu suchen. Hier sind die unbekannten Fakten über den Ausbruch...

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Nachdem in der Republik Kongo 19 Affenpockenfälle gemeldet wurden, wurde ein Ausbruchsalarm ausgelöst.

Nach dieser Entwicklung begannen Nutzer, nach „Was sind Affenpocken?“, „Was bedeutet mpox?“ und „Was ist das Affenpockenvirus?“ zu suchen.

Hier sind die Details...

WIE WIRD DAS AFFENPOCKENVIRUS ÜBERTRAGEN?

Das Affenpockenvirus wird von einer Person auf eine andere durch Kontakt mit Läsionen, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen und kontaminierten Materialien wie Bettwäsche übertragen.

Der Verzehr von unzureichend gegartem Fleisch und anderen tierischen Produkten infizierter Tiere ist ein möglicher Risikofaktor. Es kann auch von der Mutter über die Plazenta auf den Fötus übertragen werden.

WAS IST DIE AFFENPOCKENKRANKHEIT?

Die Affenpockenkrankheit, also mpox, ist eine virale Erkrankung, die erstmals 1958 bei Affen auf dem afrikanischen Kontinent und später 1970 beim Menschen nachgewiesen wurde. 

Der Erreger ist das mpox-Virus, ein DNA-Virus. (Monkeypox Virus) Es handelt sich um eine zoonotische Infektionskrankheit, die häufig bei Nagetieren wie Eichhörnchen, Ratten und Mäusen vorkommt und von diesen auf den Menschen übertragen wird.

Während die Fälle in früheren Jahren auf dem afrikanischen Kontinent oder bei Personen, die aus Afrika kamen, auftraten, erregte die Krankheit die Aufmerksamkeit der Weltgesundheitsorganisation und der medizinischen Welt, als sie in diesem Jahr auch in Europa und Amerika aufzutreten begann. Seit November 2022 empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation die Verwendung des Begriffs „mpox“ für die Affenpockenkrankheit.

WAS IST MPOX? WAS SIND DIE SYMPTOME VON MPOX?

Mpox ist eine andere Krankheit als Windpocken. Eine Schwellung der Lymphknoten ist eines der wichtigsten Merkmale der mpox-Krankheit. Die mpox-Krankheit tritt häufig 6-13 Tage nach dem Kontakt auf, selten jedoch nach 21 Tagen. Daher sollten Personen mit einer Kontaktgeschichte 21 Tage lang genau beobachtet werden. Die bekanntesten Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, allgemeine Körperschmerzen, Schwellungen der Lymphknoten und Hautläsionen.

Hautläsionen treten eher im Gesicht, an den Armen und Beinen als am Rumpf auf und erscheinen 1-3 Tage nach Beginn des Fiebers. Ausschläge können an den Handflächen, Fußsohlen, im Mund, im Genitalbereich und in den Augen auftreten. Die Läsionen beginnen als flache Rötungen, wölben sich dann auf und füllen sich mit einer weißen Flüssigkeit. Sie heilen innerhalb von 2-4 Wochen von selbst ab. Bei immungeschwächten Personen und Kindern kann sie schwere Infektionen verursachen.

GIBT ES EINE BEHANDLUNG FÜR DAS MPOX-VIRUS?

Eine spezifische Behandlung für die mpox-Krankheit ist nicht zugelassen. Die Verwendung von Tecovirimat, Brincidofovir, Cidofovir und spezifischem Immunglobulin befindet sich jedoch in der klinischen Erprobungsphase. Hautpflege und die Behandlung von bakteriellen Sekundärinfektionen können durchgeführt werden.

Für die Anwendung bei mpox hat die FDA im Jahr 2019 JYNNEOSTM (auch bekannt unter den Namen Imvamune und Imvanex) als Impfstoff zugelassen. Er ist wirksam gegen lebende, abgeschwächte (attenuierte) Pocken und Affenpocken. Zudem wird ACAM2000 im Rahmen von neuen Arzneimittelanwendungen mit erweitertem Zugang von der FDA und der CDC empfohlen. Insbesondere Personen mit einer Kontaktgeschichte und einem hohen Kontaktrisiko wird eine Impfung empfohlen.