Weltgesundheitsorganisation berät über Affenpocken

In Afrika ist ein rascher Anstieg der Fälle des Affenpocken-Virus (Mpox) zu beobachten. Während die Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) einen „Notstand für die öffentliche Gesundheit“ auf dem gesamten Kontinent ausgerufen haben, wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüfen, ob aufgrund des Mpox-Ausbruchs ein internationaler Gesundheitsnotstand ausgerufen werden soll.

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In Afrika ist ein besorgniserregender Anstieg der Fälle des Affenpocken-Virus (Mpox) zu verzeichnen. Die Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) erklärten am Dienstag den „Notstand für die öffentliche Gesundheit“ auf dem gesamten Kontinent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird heute darüber entscheiden, ob aufgrund des Mpox-Ausbruchs ein internationaler Gesundheitsnotstand ausgerufen werden soll.

Seit Beginn des Jahres 2024 wurden in Afrika 15.000 Mpox-Fälle registriert; 461 Menschen sind Berichten zufolge verstorben. Es wurde bekannt gegeben, dass es sich bei den Verstorbenen größtenteils um Kinder aus dem Kongo handelt.

NOTSTANDSAUSRUFUNG UND IMPFSTOFFSORGE

Experten weisen darauf hin, dass die Ausrufung des Notstands den Zugang zu mehr Ressourcen für die Bekämpfung der Krankheit ermöglichen würde, während unzureichende Impfstoffvorräte die Sorgen verstärken. Die CDC gab in der vergangenen Woche bekannt, dass von der Afrikanischen Union 10 Millionen Dollar an Mitteln für die Bekämpfung des Ausbruchs bereitgestellt wurden und geplant sei, in diesem Jahr 3 Millionen Impfdosen zu beschaffen.

Es wird jedoch eingeschätzt, dass kurzfristig nur 65.000 Impfdosen in den Kongo, das am stärksten betroffene Land, geliefert werden können. Das Gesundheitssystem des Landes steht derzeit zudem unter dem Druck von Masern- und Cholera-Ausbrüchen.

GESCHICHTE UND AUSWIRKUNGEN DES VIRUS

Das Mpox-Virus wurde erstmals 1970 im Kongo entdeckt. Der Verlauf der Krankheit, die seit Januar 2022 weltweit schätzungsweise 1.456 Todesopfer gefordert hat, wird von internationalen Gesundheitsbehörden genau beobachtet. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel, erklärte, dass die Lage insbesondere im Kongo aufmerksam verfolgt werde.

In einem Informationshinweis der Generaldirektion für Grenz- und Küstengesundheit des türkischen Gesundheitsministeriums vom 12. August wird festgehalten, dass die Mpox-Krankheit Symptome wie Fieber, Gelenkschmerzen und weit verbreiteten Hautausschlag verursacht.